NOT-RE

Ältere Berichte

8.9.17 Dieses Mal klappte es bei Siggi. Und, bevor wir wieder in endlose Diskussionen über die Weltlage verfallen konnten, ergriff unser Youngster Thomas die Initiative und riss einfach ein jungfräuliches Kartenspiel auf! Donnerlüttchen! Der Kerl hatte Mumm. Und wir jeder 10 Karten in der Hand. Und dann haben wir richtig losgespielt. Wahrhaftig: 4 Soli in Serie, gleich zu Beginn. Wann gab es schon so etwas?

Irgendwann tauchte noch Siggis Sohnemann Marvin auf und vertrat Werner, der ins Bett hüpfen wollte, weil er am Samstag morgen schon wieder um fünf aus den Federn musste, um ein paar Aufzüge zu bauen. Marvin hat Werner gut vertreten. 

Somit haben wir auch etwas für die allgemeine Nachwuchsarbeit getan und konnten nach Mitternacht mit gutem Gewissen nach Hause wandeln...

2.6.2017 - 11.8.2017 - Werner - Manne - Manne - Werner: Wir hatten es uns vorgenommen und durchgeführt: Echte Spieltermine. Leider haben wir an diesen Abenden nicht gespielt, sondern uns "nur" sehr gut an den entsprechenden Kellertheken unterhalten.


5.5.2017 Endlich! Ja! Endlich! Man, haben wir lange darauf gewartet! Ein Jahr, zwei Jahre oder gar drei Jahre? BOCKBIERABEND. Die Entzückung war groß, gewaltet. Haben wir uns einen Ast gefreut. Und auch hier, glaubt es oder lasst es bleiben: Der Kasten Einbecker Urbock war leer, danach noch fast eine Kriste Standard-Krom. Das große Problem war nur, dass wir uns nicht mehr in das Lustgefühl des Kartenspieltriebes hineinzusteigern vermochten. Es blieb wieder beim Gequatsche... Und das Jahr hatte doch so gut begonnen mit mehreren Spielabenden. Aber, wir werden älter, die Interessen verschieben sich (aber wohin?). So sei es. Mal schauen, was wir so beim Werner erleben...


21.4.2017:
Tja, da kommt der Theo später (von den Horster Vaterlandsverteidigern e.V.) und findet seine Spielkameraden beim gemütlichen Beisammensein in Thomas Keller vor. Nun, wer glaubt es oder glaubt es nicht: Die Karten blieben jungfräulich! Welche Überraschung. Was bleibt sind die Erinnerungen an einen Abend bei leichter Musik, Knabbereien, kühlen Getränken und ausschweifenden Gesprächen.

So isses!

24.3.2017: Rudelgemütlichkeit bei Siggi. Dieses Mal haben wir es geschafft, das von Siggi schon in den ersten Minuten des Abends geöffnete Kartenspiel permanent zu ignorieren! Irgendwie war uns nicht nach Kartenkloppe. Wir hingen in unseren Sitzgelegenheiten und schwadronierten über Gott, die Welt und Erdogan. Ein weiteres, wichtiges Thema war die Form der Bierflaschen, hatten sich doch die Krombacher-Flaschen ein wenig verändert, was nicht jeder sofort bemerkt hatte. Tenor der Diskussion: Früher war flaschenformtechnisch und somit auch umwelttechnisch alles besser! Dem Schreiberling dieser Zeilen hier war's egal, denn er trank Wein, Kernertraube. Sehr angenehm und süffig. Dem dargebotenen Essen brachten wir auch wieder Lob entgegegen, lässt der fürsorgliche Siggi doch immer wieder leckeres Bort und dieses Mal sogar Brötchen backen. Von Rieke. Logisch. Im Backen liegt seiner Auskunft nach nicht die eigentliche Stärke seiner Wesensheit.  Dafür musste er am Samstag morgen dann in den Garten! Recht so... Der Abend endete somit auch recht früh, da Werner am Samstag auch los musste - und zwar in die Firma, den Server retten, oder so... und das in aller Hergottsfrühe. Somit brachen wir alle nach und nach auf. Siggi packte Thomas die Karten ein, damit er sie in Horst ihrer Bestimmung zuführen möge. Er ist nämlich der nächste Ausrichter und versprach, die notwendige Exceltabelle mit den Terminen Mai bis August zu erstellen und zu versenden! Halleluja.

Bis demnext!

24.2.2017: Es hat wunderbar geklappt. Wir haben gespielt - auf Teufel komm raus. Richtig begeisternd haben wir agiert. Wir hatten Spaß daran. Es war ein schönes Gefühl, wieder einmal die Karten für etliche Runden zu werfen. Irgendwann kam dann der Schlachtruf auf: Alles für Lippstadt! Oder war es Paderborn? Hm, Spielkameraden, helft mir. Ich bin doch der, der für diesen Mist verantwortlich zeichnet. Gut, erst hatten wir jahrelang Soest auf dem Plan (hat denn ja auch zweimal geklappt!!!). Nun Paderborn (nicht Lippstadt, glaube ich) ist immerhin Sitz des Erzbistums Paderborn. Jawohl! Auf jeden Fall war es ein gelungener Abend mit gutem Spiel. Mehr davon.... 

10.2.2017: Wir hatten es vor. Wir hatten es uns fest vorgenommen. Wir haben oft davon gesprochen, wir haben uns eingeschworen. Und? Wat war? JA! Es war. Wahrhaftig. Wir haben KARTEN GESPIELT! Konsequent, eloquent und was weiß ich noch... Ein sehr schöner Abend, auch wenn Werner ein wenig angeschlagen daherkam mit seiner Erkältung. Aber er hielt sich tapfer, wie es sich für einen Second Senior gehört. Einen  Solo gab es auch, fast unbemerkt, am Ende der Spielrunde, vom Chef de Keller dargereicht: Manne mit einem Damensolo. Na, wenn das kein gelungener Start in die Spielsaison 2017 war...

Wir bleiben dran!

5.11.2016: Im Jugendlager zur Horst trafen sich alle REler zum fröhlichen Kartenkloppen. Leider waren die Karten nicht so fröhlich, da sie wieder nicht aus der Verpackung geschält wurden. So resümierten alle über die Soestfahrt, schweiften dann nach und nach in die sozialpolitische Diskussionsecke ab. Thomas unterbrach das fröhliche Schwatzen und bat zu Käse und Wurst. Dem folgen alle willig.
An den Spieltisch wurden die Mampfenden dann von Werner gerufen, da genütlich das Abkassieren der Beiträge vornahm. Die Kassenlage sieht nacht der Soestfahrt gar nicht so schlimm aus und die Chance besteht, dass es im nächsten Jahr wieder einen Ausflug der Männer von NOT-RE mit den Frauen von ROMMEE geben wird. Thomas hat schon erste Kontaktaufnahmen mit Hans Lunkenheimer durchgeführt. Neben der Weinverkostung sind aber noch Außer-Weintrinkende-Maßnahmen geplant. Näheres ergibt sich dann wohl in der nächsten Zeit.
Somit verbrachten alle einen harmonischen Abend in den Jugendräumen von Horst bis die Frauen von ROMMEE zum Aufbruch bliesen.

4.9.2016: Wiederum wurden die Karten nicht ausgepackt! Dieses Mal bei Theo. Peinlich, im Nachhinein. Man verquatschte sich, aß und trank und ließ den lieben Gott einen guten Mann sein.

3. Juni 2016: Dieses Mal trafen wir uns ohne Siggi im Keller von Werner. An der Theke ist immer eine Menge Platz und hinter der Theke steht Werner und hat eine Menge Getränke. Wir hatten eine Menge Gespräche und eine kleinere Menge Hunger und aßen somit einiges von der Menge des Käses und der Wurst. Danach hatten wir keine Lust mehr auf die Menge von 40 Karten und blieben an der Theke kleben bei einer weiteren Menge von Gesprächen und Getränken.

Es war ein schöner Abend...

8. April 2016:Vollzählig trafen wir uns dieses Mal in Mannes Keller, in der altehrwürdigen Radeberger Klause. Und siehe da, nicht nur an der Theke verbrachten wir den Abend mit launigen Gesprächen - nein - wir setzten uns sogar an den Spieltisch und entjungferten die Spielkarten (von denen der Spielkartenwart noch gefühlt 5000 Stück am Lager in seinem Nachtrschränkchen aufbewahrt). Die Spiele gestalteten sich zu Beginn ein wenig unbeholfen und später bis chaotisch, aber der Spaß wuchs mit jedem Aufspiel mehr. Wir hatten einen guten. launigen Abend, der in der Hoffnung mündete, dass Thomas uns demnächst eine neuen Terminvorschlagstabelle bis Ausgust schicken möge. 

12. März 2016: Immerhin haben wir es dieses Mal in Thomas' Keller von der Theke an den Spieltisch geschafft. Ist ja schon was. Aber auch nur, weil Thomas uns zum Essen fassen aufforderte und wir sowieso dazu aufstehen mussten. Dann legte ich die noch in Cellophan einpackten Karten auf den Tisch, demonstrativ! Hat aber keiner bemerkt. Wir nahmen dann am Tisch Platz - und das war es auch schon. Werne kassierte die Beiträge ein und dann erzählte jeder einige Schwänke aus seinem Arbeitsleben und auch aus seiner Jugend. Die Karten blieben jungfräulich eingepackt! Die auf dem Coverblatt abgebildete Dame schaute traurig-entnervt, da sie in den letzten Monaten nur im Paket herumgereicht worden war. Wie unbefriedigend, für die Karten!

Zumindest wurde beschlossen, dass es in diesem Jahr einen Tag nach Münster geht, sozusagen der Wandertag von Not-Re/Rommee. Wahrscheinlich soll das GOP besucht werden. Für 2017 ist eine Wochenendfahrt in ein Weinland (Thomas kontaktiert Hans an der Nahe hierzu) geplant. Wir sind gesprannt.

Gegen ein Uhr holten uns die Rommee-Damen aus dem Keller ab und es ging ab nach Haus zu Mami...

12. Februar 2016: Wir haben zwar einige Termine für das erste Halbjahr gefunden, können aber dafür einige Male nur zu viert spielen. Ist aber kein Problem, hauptsache wir bekommen überhaupt einen Termin zustande!!! Dieses war Youngster Thomas verhindert.
Tja - mit dem Spielen ist das so eine Sache. Man sitzt am Tisch, quatscht und quatscht, Werner, Herr der Kasse, verlangt dann unsere Steuern für NOT-RE und der Gastgeber unterbricht anschließend und bittet zum Happen-Einnehmen. Soweit - so gut...
Nachdem alle wieder am Tisch sitzen, schlägt Theo vor, doch die Karten auszupacken, die so verführerisch und jungfräulich auf der Mitte des Tisches liegen.
Allgemeines Gemurmel und träge Blicke zur Wintergartendecke sind die Antwort.
"Nu ja, spielen..." - "Sind doch so schön eingepackt, die Karten?" - "Haben wir von den Karton noch genug am Lager?" - "Ist doch so auch schön hier..." - oder so ähnlich lauten die Kommentare der Anwesenden. Senior Manne lehnt sich lässig zurück und zeigt auch kein großes Interesse am "Kartenkloppen". Siggi faltet seine Spiellisten zusammen (2 Stück bringt er immer mit, da er noch hofft, dass wir mehrere Stunden durchspielen werden...).
Die Entscheidung ist gefallen und so quatscht man bis nach Mitternacht über dieses und jenes und über die wirtschaftlich-politische Lage in Timbuktu.

Bis demnächst...

28. November 2015: Wieder einmal mussten wir nur zu viert spielen! Siggi war verhindert. Tja, da sind wir lieber gleich an der Theke sitzen geblieben. Der Gesprächsstoff ging uns nicht aus - kein Wunder bei der derzeitigen weltpolitischen Lage. Da gibt es genug Raum für Biertischweisheiten. ABER: Mit Niveau und nicht unter der Gürtellinie. Werner bot wieder seine scharfen Schätze aus Österreich an, einen Pircher Birne und natürlich die süßen Brände von Unterthurner! Nuss und Himbeere! Die schmecken sogar dem Schreiberling hier. Somit blieb das Kartenspiel eingeschweißt und wartet auf seinen Einsatz beim nächsten Termin. Wir haben noch reichlich Kartenspiele, sollten sie bei Gelegenheit ruhig einmal entjungfern. In diesem Sinne... Bis demnächst.

11. Juli 2015: Eine kurze Woche weiter und schon saßen wir bei Manne im Keller. Das Spielen haben wir noch nicht verlernt....

4. Juli 2015: Eine heiße Woche neigte sich dem Ende. Dazu lud Thomas kühler Keller zu einer angenehmen Spielpartie ein. Leider ohne Manne, der war geburtstagstechnisch verhindert. Und vor lauter weltpolitischer Diskussion (mal je zu zweit überkreuz oder zu viert diagonal) vergaßen wir, das Zellophanpapier um die Karten herum aufzureißen. So blieb das Kartenspiel jungfräulich und wird eventuell am 11. Juli "aufgerissen", wenn es denn nicht zu heiß ist oder bleibt. Wir werden es ja sehen. Dennoch waren wir bis um 2 Uhr morgens zusammen. Ist ja in letzter Zeit nicht immer so....

10. April 2015: Ein ruhiger Spieleabend bei Theo ohne erkennbare Höhepunkte. Aber es wurde gespielt!

6. März 2015: Ein schöner Kellerabend bei Werner. Hier ein paar Impressionen!

23. Januar 2015: Ein gelungener Start ins Jahr 2015. Hier ein paar Impressionen!

30. Mai 2014: Leider ist dieser Abend aufgefallen, da Manne sich verletzt hat. Und da Siggi in Urlaub weilt, konnten wir zu dritt nicht spielen... Wir wünschen Manne gute Genesung. Einen neuen Termin müssen wir noch finden!

30. April 2014: Nachdem wir am Märzspielabend bei Siggi zu fünft waren, mussten wir an diesem Abend bei mir (Theo) zu viert antreten. Thomas erschien etwas später, da er wieder mittels Fuß und Kopf das runde Leder im Hobbytraining bewegt, bei "Amateuren" vom Horster SV. Er kam auch unverletzt vor Ort hier an.  
Ich konnte an diesem Abend ein Krombacher-Frischfass von 11 Litern kredenzen, welches ich beim Ostpreisschießen des Horster Schützenvereins gewonnen hatte. Ohne mit jemandem stechen zu müssen. Es war eine Start-Ziel-Veranstaltung.
Zuerst versuchte ich es mit normalen Pilsgläsern, aber das gab ich bald auf, da der Schaum überwog und die Gläschen mit einem Schluck gelehrt wurden. So stiegen wir dann auf die Halb-Liter-Bämbel um. Das schmeckte den Biertrinkern besser. Über dem Wintergarten tobte zeitweise ein heftiges Gewitter mit starkem Niederschlag.  Das Dach hielt, unsere Frisuren blieben auch ohne Drei-Wetter-Taft stabil. Da wir ohne Urlauber Siggi versammelt waren, überkam uns die spieltechnische Unlust und wir aßen, quatschten und tranken nur. 
Das war auch sehr schön...
Der nächste Abend ist bei Manne, der Termin soll aber variabel gehalten werden... Näheres wird dann noch besprochen.

18. Januar 2014 / 14. Februar 2014: Des Homepagers schreibtechnische Schwäsche hält an. Ihn hat die Muse noch nicht geküsst. Zumindest waren beide Spieleabende (einmal Thomas, dann Werner) gute Erfolge - es gibt nichts Negatives zur berichten (Hört, hört!).
In Horst spielten wir nur zu viert und schafften eine Menge Spiele. Da waren wir gegen Mitternacht auch redlich erschöpft und die Frauen fuhren uns nach Hause. 
Bei Werner zeigte der Homepager deutliche körperliche Schwächen. Lag es an der Renovierungsphase daheim, an seiner musischen Schwachphase oder auch nur am geist(l)ich(g)en Getränk - wer mag das beurteilen? Wir spielten und spielten und der Spielberichtsbogen füllte sich nicht mit Zahlen. Nach der Hälfe des Blattes gaben wir auf und waren dennoch zufrieden. Der Homepager auf jeden Fall. Dank nochmals an Werner, der auf mich aufpasste und versicherungstechnische Probleme damit im Vorfeld vermied. Siggi versicherte uns nochmals, dass das Projekt "Söst" in vollem Gange ist und er schon einiges ausgearbeitet habe. Terminvorschläge kommen in Kürze. 
Zu erwähnen sind erneut, wie zu jedem Abend, die Käseplatten. Man hat ja doch Hunger an so einem Abend...

18. November 2013: Alles stand bereit: Bier, geistige Getränke, Käse, Brot, Knabbereien, Spielkarten! Aber wie das Leben so spielt sollte es keinen Spielabend geben. Werner hatte die "Schnauze voll", sozusagen. Ihm ward kurz zuvor ein Zahn gezogen und so fühlte er sich arg unwohl. Somit entschloss sich der Rest kurzerhand den Abend ausfallen zu lassen. Leider. Aber wir haben ja noch die Jahreshauptversammlung... 

19. Oktober 2013: In lockerer Rund saß man zusammen! Mit locker, leichtem Smalltalk, lecker Häppchen und lecker Schlückchen. Der Höhepunkt an sich war die Findung von drei neuen Terminen - und die Jahreshauptversammlung findet sogar noch im laufenden Jahr statt! Was will man mehr, nach den darben Spätsommermonaten ohne Spielabend...

21. Juni 2013: Da braten wir uns doch einen Storch! Ich weiß noch eins oder zwei: Wir waren komplett und wir haben sogar Karten gespielt! Man. Und mehr? Tja, irgendwie habe ich in dieser Beziehung ein Ultra-Leicht-Kurz-Gedächtnis. Wir hatten auf jeden Fall mächtig Spaß beim Spielen, aber irgendwie gingen die Highlights in meinen Gehirnwindungen verloren. Siggi machte sich zumindest Notizen auf dem Spielzettel und Werner (der kassierende Auswerter) sandte mir die PDF dazu zu - für mich als Gedächtnisstütze. Da sind ein paar schöne Stichworte - aber der Bezug zur irgendetwas stellt sich bei mir nicht mehr ein!
Speed dating: Tja, der Begiff ist uns allen geläuftig, aber im Doppelkopfmetier? Hm. Ich schätze einmal, dass wir sehr schnelle RE-Ansagen gemacht haben. Vorsichtig geschätzt. Dann noch NN: Das ist der schönste Ausdruck des Abends! Nachher-Nörgler! Damit war Thomas gemeint. Irgendetwas muss er über den Spielverlauf zuvor geäußert haben... Ich weiß es nicht mehr. Leider.
Zur Statistik, die Siggi zur nächsten JHV erstellen wird, sei angemerkt, dass erneut etliche Hochzeiten mit RE-Ausruf und RE-Ansagen ohne Hochzeit stattgefunden haben. 
Nach einer Seite Spiel waren wir rechtschaffen müde und ruhten uns an Werners Theke noch etwas aus.
Dann gingen wir nach Haus.

7. Juni 2013: Ersatzgeschwächt trafen wir uns im beschaulichen Horst bei unserem Junior. Manne war im Urlaub und wir versuchten die Imitation eines Urlaubsortes und setzten und bei Thomas auf die Wiese und genossen den schönen, sommerlichen Abend. Als es dann zu zugig wurde verzogen wir uns geschwind in den Spielkeller. Da ging es dann ersteinmal nicht an die Theke, nein, direkt an den Spieltisch. Aber wer jetzt denkt, dass wir sofort zu den Karten griffen, hat sich gewaltig geirrt. Die Karten wurden gar nicht mehr ausgepackt und das Männergequatische nahm seinen weiteren Fortgang. Werner kassierte zwischendurch für unsere Kasse und wir sinnierten über die Tagesfahrt nach Münster. Und das war es auch schon gewesen. Hoffen wir, dass bei Werner am nächsten Spielabend die Karten ausgepackt werden! 

12. April 2013: Die Fans haben lange darauf gewartet: Es wurde wieder gespielt. Zwar waren wir nur Four an a half man, da Senior Manne mit seiner Angetrauten am anderen Morgen in den Urlaub fahren wollte und somit nur eine Stippvisite durchzuführen gedachte, um zu kontrollieren, ob alle Mann mit Herz und Verstand bei der Sache waren. Er hatte keinen Grund zum Klagen. Nach etwas Small Talk kam es zum großen "Kassengelage", bei dem Chefkassierer Werner die Geldbörsen der Mitglieder schröpfte, da seit langem nichts mehr in die Clubkasse gespielt worden war. Anschließend fand die Belegschaft sogar noch einen zusätzlichen Spieltermin und Theo bat seine Kameraden an das kalte (Mini-)Büfett. Nach dieser Stärkung wurde Manne mit den besten Wünschen in den Urlaub entlassen.
Siggi passierte ein kleiner fauxpas, in dem er die Spielbögen von ROMMEE mitbrachte. Eigentlich deren Seite 1. Somit mussten wir mit der zweiten Seite vorlieb nehmen, was aber der Spielfreude keinen Abbruch tat. Thomas, ganz in Erwartung des am folgenden Tages stattfindenden Fußballevents "Schalke gegen Leverkusen", konnte selber keine spielerischen Akzente setzen, kam mit Theo sogar einmal in den Genuss einer "Schwarz-Niederlage". 
Der Abend klang nach Mitternacht gesellig aus. Erst trollten sich Werner und Siggi, später fuhr Thomas mit seiner Vroni heimwärts in Horster Ausland. Um diese Zeit hatte Manne noch knapp vier Stunden zu schlafen... 


15. März 2013: Wieder nur zu viert! Mein Gott, kriegen wir die Fünf gar nicht mehr voll? Dieses Mal konnte Werner nicht teilnehmen, aber aus beruflichen Gründen. Das erschütterte uns nicht, denn in diesem Jahr gab es noch keine Spielrunde und wir waren auf Entzug. 

Siggi bot neben selbstgemachtem Brot wieder einige spritituelle Getränke an (ich denke da nur an den köstlichen, koscheren Slibowitz aus garantiert ökologisch-jiddischem Anbau irgendwo in Südpolen mit nur knapp 72 Vol% - diese sind nur tröpfchenweise zu genießen, schließlich sind wir keine eingeborenen Polen, die das Zeug im Wasserglas vernaschen). 

Und wir haben mit den Karten gespielt! Und nicht schlecht. Da die Pausen logischer Weise ausfielen, kamen einige Spielrunden zustande. Zwei geniale Spiele zeigten das ganze Können der NOT-REler: Einmal spielten Thomas und Theo zusammen, wobei Theo RE angesagt, aber Thomas dies gar nicht mitbekommen hatte. Dennoch gewannen sie - oder vielleicht gerade desweigen. Ein anderes Mal hatte Theo ein solch Bombenblatt auf der Hand und hätte eigentlich alleine spielen müssen anstatt mit Partner eine Hochzeit durchzuziehen. Aber er wollte diese Hochzeit (weil der Hochzeitsspieleschnitt des letzten Jahres so schlecht ausgefallen war - siehe Jahreshauptversammlungsbericht)! Immerhin spielte er die Gegner Schwarz an die Wand.

1. Dezember 2012: Wo soll das noch hinführen: Siggi konnte dieses Mal erneut nicht an unserer Runde teilnehmen und wir haben nicht die Karten in die Hand genommen. Also, einmal, zumindest. Ich (Theo) habe einen frisches Kartenpaket aus dem Schrank genommen und die gebrauchten Karten vom letzten Mal (da hatten wir nur 10 Runden gespielt). Nun, der Rest der Mannschaft nahm meinen Hinweis, dass ich Karten dabei habe, mit einem wohlwollenden Nicken und Grinsen zur Kenntnis. Das war's! Man(n). Wir hingen an der Theke und hingen unseren Gedanken nach und laberten, laberten, laberten, laberten, aßen Käse, laberten, tranken eine Kleinigkeit, laberten, laberten - und gingen dann irgendwann nach Hause. Thomas war gesundheitlich angeschlagen, Manne seit sechs Uhr auf den Beinen, Werner und ich (Theo) relativ fit... aber, wir haben keine Karten gespielt. Ich (Theo) habe schmerzlich den Radeberger Kräuterlikör vermisst (da war der kleine Theodor der einzige)... Vielleicht gibt es im nächsten Jahr eine Revival?!

Naja, bald ist Weihnachten und wir suchen einen Termin für unsere Jahreshauptversammlung. Wir lassen uns überraschen. Man spielt sich... 


3. November 2012: Erneut ohne Siggi ... 

11. August 2012: Die Nachlese zur Burgunderfahrt bestimmte natürlich den Abend. Allenthalben fiel die Kritik positiv aus. Mehr dazu im in Kürze folgenen Bericht. An diesem Abend wurde wieder um einen Spieltermin gekämpft und wir einigten uns auf den Oktobertermin, den wir leider nur zu viert absolvieren können, da Werner andernorts sich herumtreibt. Aber bevor wir gar keinen Spieltermin bekommen... Auch die gemeinsame Fahrt mit den Frauen nach Münser musste ins nächste Frührjahr verschoben werden, da nicht alle am gewünschten Termin konnten. Wir haben es halt seeeehr schwer. Trotzdem gab es schöne, unterhaltsame Spiele. Spaß hatten wir auf jeden Fall. Manne wirkte ein wenig geplättet, da er direkt aus den Niederlanden frisch an unseren Tisch kam und Theo erbat sich ein rechtzeitiges Ende in seinen Mauern, da er am anderen Morgen den Lektor in der Kirche machen durfte. Das Leben ist hart...

21. Juli 2012: Dauerbrennerthema war unsere Fahrt nach Neuenahr zum Burgunderfest. Die letzten Feinheiten zur Fahrt wurden abgestimmt. Natürlich gab es auch einige spektakuläre Kartenspielmomente. Festzuhalten ist auf jeden Fall, dass Theo an diesem Abend bei Siggi im Wintergarten nicht geklecket hat - er hat lediglich seinen Terminkalender und eine leere Spriteflasche von der Lehne des Sessels, auf dem er und Thomas saßen, gestoßen. Also keine Nüsse, keine Flüssigkeiten! Dafür kleckete einmal Siggi - ganz Theolike. Konnte so recht keiner glauben.

30. März 2012: Man merkt allerorts, dass viele schon die fünfzig überschritten haben oder kurz davor sind, diese magische Grenze zu überschreiten. So trifft es auch die Kameraden von NOT-RE! Wir hatten im Vorfeld zwei Termine festgemacht, den Spielabend im März und den im April. Ausgemacht war der Märztermin bei Siggi, so die Meinung der meisten Mitglieder. Manne war der Meinung, dass der Termin bei ihm stattfinden würde. Siggi dagegen ging davon aus, dass wir uns bei ihm treffen würden. So haben beide das übliche Kontingent Käse, Wurst und Brot eingekauft. Und Getränke. Ein zufälliges Gespräch Tage vor dem Termin ergab, dass sich beide auf diesen Abend vorbereitet hatten: logistisch sowie mental. Wie auch immer, wir landeten bei Manne und da Siggi leider am 27. April beruflich verhindert ist, spielen wir bei Werner, der mutig in die Terminbresche gesprungen ist. Vielleicht schaut Siggi dann kurz vorbei, wobei er sicher ist, dass er den Käse vom 30. März nicht in das Zwischenmahl (zur Erklärung: Das Mahl ist der Zeitraum zwischen Thekengepräch und Kartenspielrunde) mit einbringen wird. Den hat seine Familie dann vorher verputzt.

Spieltechnisch ging es an diesem Abend ein wenig chaotisch zu, oft waren wir unkonzentriert und uns überkamen zwischenzeitlich immer wieder Desorientierungsschauer! Woran das auch immer gelegen haben mag... Besserung wurde immer wieder gelobt.

So gingen wir recht spät auseinander, in der Gewissheit, dass Siggi und Rieke in drei Wochen ihre Silberhochzeit und Riekes 50ten Geburtstag feiern würden. Hierzu sei gesagt, dass der Abend des 21. April sehr gelungen ist. Die Musik war gut, das Essen mundete hervorragend und war reichlich vorgelegt und die Getränke flossen gleichmäßig. Es ist müßig zu erwähnen, dass die Mannen von NOT-RE und die Damen von ROMMEE den Saal so ziemlich als letzte verlassen haben.

11. Februar 2012: Hohe Erwartungen prägten den Abend! War es doch der erste Spielabend in 2012. Und alles versammelte sich in Horst, im Hort der Jugendabteilung. Die Männer gingen in die Tiefe, in den Spielkeller von Thomas und die Damen von ROMMEE erklommen die Höhe und saßen im 1. Stock des Hagenkötterschen Anwesen im Wohnzimmer bei der Vroni. Soweit so gut. Natürlich versammelten wir uns an der Theke. Das ist das schöne an einer Theke. Da weiß jeder, der in den Raum kommt, wo er hingehört. An die Theke. Man steht oder hockt dann leger im Halbkreis, der Gastgeber ist hinter dem Tresen, und man erzählt sich dütt und dat. An erster Stelle kommt natürlich die Polititk. Das schreibe ich wahrscheinlich schon zum siebenunddrölfzigten Mal, aber es muss immer wieder erwähnt werden! Das polititsche Leben lässt einen nie los und das politische Leben ist lustiger oder auch geistloser als Cindy von Mahlzahn. An erster Stelle kam natürlich die Europapolitik mit Griechenland und der südeuropäischen Problemzone an die Reihe. Es gab einen Schlenker zur Werner Amazon-Problematik, wobei wir hier diskutierten, ob Amazon Gewerbesteuer in Werne zahlt oder nicht. Die Frage ist, ob die Firma überhaupt in Werne gemeldet ist... Keine Ahnung, vielleicht recherchiert es noch jemand. Siggi als politisch Ambitionierter wäre der ideale Investigator. Zu guter Letzt schimpften wir über die Lage der Renten an sich. Die Zukunft ist trübe, lasst uns mit wachem Blick dem kommenden Morgen begegnen. Vielleicht mit einem Scheinwerfer...

Na, nach etwa einer Stunde gab es die Stärkung am kalten Buffet. Mit leerem Magen spielt es sich nicht sonderlich gut Karten. Eine alte NOT-RE-Weisheit. Nach dem obligatorischen  Einkassieren den Beiträge gab Werner den Tisch für die Spielrunden frei.  Theo öffnete das Cellophan - er brach sich regelrecht einen ab, die verschweißte Folie zu lösen! - und sortierte die Joker, die Neunen und die Spielanleitungen aus. Sofort fühlte er dass etwas nicht stimmte und seine Spielkollegen sahen mit scharfem Blick ebenso die Problematik: Die Karten waren leicht verklebt! Ungeheuerlich. Das erste Mal in 10 Jahren! So, als wären die frisch gedruckten Karten in der Spielkartenfabrik zu Altenburg zusammengelegt und sofort in Folie verschweißt worden. Theo löste ein Kreuz Ass vom anderen Ass: Da war ein schwarzer Streifen auf dem Blatt! Oh Mann! Oh Gott! Oh NOT (-RE)! Wirklich ungeheuerlich. Thomas gab Theo sofort den Auftrag, sich beim Kartenlieferanten zu beschweren!

Die Kartenproblematik war nach dem Durchmischen gelöst, da hatte Siggi ein Problem: Auf dem Tisch gab es Feuchtgebiete! Leichte Nässe. Tödlich für unsere Karten. Normalerweise gibt es nur im Bereich um Theo Feucht- und Krümmelgebiete, wenn er beim Knabbern und Trinken krümelt und sabbert. Sofort verlangte Siggi von Thomas einen Spüllappen, mit dem er die nötige Trockenheit wieder herstellte. Daraufhin erklärte Theo Sigi zum Lappenwart. Thomas versprach, einen Tagesordnungspunkt Wahl des 1. Lappenwartes für die nächste Jahreshauptversammlung im Hinterkopf zu behalten. Siggi legte zaghaften Protest ein, welcher aber geflissentlich überhört wurde.

Nun zu den Spielen! Spiel 4: Werner ruft nach Prüfung seiner Karten spontan: 90! Vier Augenpaare stieren ihn an. "Hä!?" So ein Flappsus kann nur geschehen, wenn man ein todsicher gutes Blatt in Händen hält. Die Klärung kam zwar nicht schnell aber klärend (sic): Werner meinte RE und wollte dann sofort die 90 erklären. Vor dem ersten Stich! Puh. Spiel 5: Manne spielt einen Bauernsolo! Flott, flott. Das Solo brachte uns jeder nur 30 Negativpunkte ein, war also für die Verlierer recht günstig. Manne bot sich an, die Differenz zum üblichen Verlust als Spende zu geben. Der Kassierer winkte dankte ab. Zwischen Spiel 6 und 10: Beinahe hätte Manne mit dem Herzkönig, man höre und staune, den letzten Stich gemacht! Leider hatte Theo noch den Kreuzbuben am Ende, der einen Extra-Tock brachte. Manne und Theo gewannen souverän, Manne hatte aber nur RE angesagt und Theo hatte vergessen 90 zu rufen (we dämlich). Aber es gab 3 Tocks, ein satter Gewinn für beide. Spiel 11: Was mochte Manne sich dabei gedacht haben? Er mischte, gab Karte für Karte und bemerkte die erstaunten (und auch besorgten) Blicke seiner Kameraden nicht: Er gab sich selber und Werner, links neben ihm, bekam Siggis Blatt! Tja, kein Kommentar. Irgendwie musste Siggi zwischenzeitlich wieder als Lappen-Siggi agieren, wobei Thomas erwähnte, dass Theo auch den Spitznamen Türken-Theo besitzt, weil er seine Autos vor Urlaubsreisen immer so vollpackt, dass er wie ein Gastarbeiter auf Heimreise aussieht. Er erwähnte auch Theos Flug mit seinem Mondeo über einen Straßenhuckel in Heede. Der Ford schlug mächtig beim Aufkommen auf der Straße ein... Soviel zur Vergangenheitsbewältigung. In Spiel 11 sagte Theo übrigens die 1. Hochzeit im neuen Jahr an, leider wurde diese vom Fehlfarben-Solo Thomas überstochen und so blieb nur eine Verlobung übrig. Thomas verpielte sein Solo dermaßen, dass er vernichtend geschlagen wurde. Die Konzentration von uns Spielern ließ jetzt bedenklich nach. Werner gab einen Kommentar und Siggi rief: "Du bist wie meine Frau!". Dem Werner aber widersprach. Thomas warf ein: "Wir sollten nicht albern werden." Recht hatte er, der Schreibe weiß aber nicht mehr warum. Spiel 13: Kurios. Theo und Thomas hatten verloren, aber nach dem Zählen wußte keiner der vier Spieler mehr, wer die RE-Damen auf der Hand gehalten hatte! Kollektives Assauer-Syndrom. Das gab's in zehn Jahren auch noch nicht! Nur Thomas war sich sicher, dass er keine RE-Dame auf Händen getragen...äh in Händen gehalten hatte. Spiel 16: Ausufernde Diskussion um den Genuss unserer speziellen Getränke. Da fangen Werner und Thomas mittendrin mit solch einer, eigentlich dem Thekenbereich zugehörigen, Diskussion an! Siggi verlor dabei die Kenntnis der deutschen Grammatik: "Das hat überwiegt!" Was, weiß keiner mehr! Spiel 18: Siggi gewinnt souverän sein Solo! Knapp aber souverän. Letztes Spiel (glaube ich): Thomas ruft Werner, seinem Spielpartner, zu: "Gib alles, was du hast!". Werner schmeist die Dulle (Brechstangenmethode). Thomas: "Doch nicht soooo viel!!!" Manne und Theo gewinnen das Spiel. Werners Kommentar: "Ich wollte nur nicht schwarz verlieren!"

Gegen halb zwei machten sich alle Sorgen, da die Frauen noch nicht aufgetaucht waren, um nach Hause zu fahren. Irgendwie hatten die Mädels von ROMMEE auch kein Ende bekommen. Aber alle hatten von allem genug, der Spaß war gigantisch gewesen. So viel gelacht hatten die NOT-REler in den letzten Spieljahren nicht mehr. Und da Lachen gesund ist, hofft der Schreiber, dass es während der nächsten Spielabende wieder so viel zu lachen geben wird.

In diesem Sinne: Ein dreifaches NOT .... RE! (und ein kleines RO .... MÄÄÄÄÄÄÄ)


11. November 2011: Fröhlich versammelte man sich ab 19 Uhr bei Theo in seinem Wintergarten, obwohl - fröhlich..? Ein tränendes Auge hatte jeder an diesem Abend, da Senior Manne nicht unter den Kartenspielern weilte. Eine berufliche Veranstaltung verhinderte sein Erscheinen und Eingreifen in das Spielgeschehen. So quatschte man erst einmal ausgiebig, ließ den gelungenen Ausflug nach Münster Revue passieren, rechnete mit dem Kassenführer Werner ab und aß dann erst einmal kräftigen Käse, Mettendchen und Brot zur Stärkung. Dann ging es endlich an die Karten und mit wenig Pause (der pausierende Geber fehlte halt) kämpfte man um die Punkte. Siggi erkämpfte sich nach seinem Heimspieldebakel die Ehre zurück und hatte am Ende die wenigsten Punkte auf dem Papier. Für den Magen und darunter gab Theo an diesem Abend einen Böcker-Korn aus, in Vorgriff auf die Besichtigung der Brennerei durch die KAB am folgenden Mittwoch. Dies kam Thomas zupass, da er erstens gerne einmal einen Korn genießt und zweitens am Besichtigungsabend aus beruflichen Gründen nicht dabei sein kann.

21. Oktober 2011: Vorweg gesagt: Es wurde der lustigste Spielabend seit langen. Nicht, dass wir nie Spaß beim Spiel und drumherum hätten, nein, aber dieses Mal ritt uns der Spaßteufel. Zumindest lachten wir uns einige Äste ab. Siggi lud zu diesem Abend ein und gab alles. Neben der üblichen Speisung des Magens gab es auch wieder leckere, geistige Tröpfchen, die er auf seinen Reisen z. B. als Gastgeschenk erhalten hatte. 

Gleich zu Beginn nötigte er Werner ein NOT-KONTRA ab, wohlwissend ob seines eigenen, guten RE-Blattes. Er spielte mit Theo und die beiden gewannen natürlich. Werner dachte sich seinen Teil und gab den Standardverliererspruch zum Besten: Alles für SÖST! Danach kam es für Siggi zwar nicht knüppeldick, aber zumindest konnte er an diesem Abend seinen Heimvorteil nicht ausspielen. Kurz gesagt: Er verlor sehr häufig... Gaaaaanz peinlich wurde es, als er einen Dullensturz (beide "Herz 10" in einem Stich) verursachte. Sein Partner (wahrscheinlich Thomas in der Runde) schaute natürlich entsprechend bedeppert. Selbstverständlich war der Spott auf Siggis Seite und dieser verließ ihn an diesem Abend nicht mehr. Es ist anzunehmen, dass dieses Drama später immer wieder einmal erwähnt und ihm brühwarm unterschoben werden wird. Theo muss dabei immer noch an sein damaliges (vor fast 10 Jahren) NOT-KONTRA denken, welches er spontan ausrief und dabei eine Herzdame auf der Hand hatte. Solche "High Lights" vergisst man nicht!  die anderen aber auch nicht. 

Zur Auflockerung kredenzte Siggi noch eines seiner Gastgeschenke: ein koscher gebrannter Slibowitz mit lockeren 72 %. Er stieß auf fast einhellige Ablehnung. Fast. Ein einsamer Gallier... falscher Film ... nur Theo erbot sich von diesem Wässerchen zu probieren. In kleinen Schlücken genoss er diese geschmacklich nicht mainstreamige Flüssigkeit. Es gab keine Aufruhr im Magen (wie beim Obstler und Verwandten), dass gab den Ausschlag. Gegen Ende des Abend tranken Siggi und er noch ein Gläschen und kleinen Beißschlucken. Siggis Hinweis auf polnischer Wassergläser zur Mittagszeit verführten nicht zum schnellen Schlucken. Wir Mittelwesteuropäer trinken da da ein wenig genuss- und verantwortungsvoller (zumindest meistens ... vielleicht ... wahrscheinlich ...). Für die anderen roch es nach trockener Pflaume - gewisse Anzüglichkeiten nicht ausgeschlossen. Denn mit der Aussage eines ungenannten Mitspielers (aus Datenschutz und Pietätsgründen) "Ich seh' meien Stängel gerne glühen" begab man sich in Bereiche, die sich für einen gesitteten Werneraner nicht beziehmen. Dieser Satz fiel, zur Eingrenzung des Personenkreises, in der Fraktion der Zigarrenraucher. Schenkelklopfer. Außerdem wurde noch eine ganze Weile darüber diskutiert, wie man koscher Schnaps brennt. Eine Recherecheaufgabe für die kommenden Wochen...

Natürlich lief wie immer schöne Musik aus den siebziger und achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts im Hintergrund. Da verfiel mancher in selige Erinnerungen an seine Jugend in gewissen Jugendräumen auf Matratzenlagern, bei Kerzenlicht und wilden Knutschereien. Im fortgeschrittenen Alter, meinte einer der Spielerherren, kann dieses nur mit einer bandscheibengerechten Matraze durchgeführt werden. Daraufhin war Werner beim Geben so in Gedanken vertieft, dass er sich vergab - also Karten für 5 Spieler verteilte. Ja ja, die Vergangenheit nimmt jeden so recht in sentimentalen Gedanken gefangen. Übrigens, an diesem Abend vergab sich dann niemand mehr. Ist ja auch schon etwas!

Theo bot Siggi auch eine mitgebrachte DomRep-Zigarre an. Man wollte an diesem Abend etwas schmauchen, auch wenn die Bronchien nicht gerade Applaus dazu gaben. Theo konnte seine "Alejandro Lopez" ziemlich gleichmäßg abrauchen, Siggi veranstalte ein ziemliches Feuerwerk. Die "Alechandro Loppesssss" riss beide nicht vom Hocker, schon gar nicht Nichtraucher und dadurch "An-jedem-Spielabend-Dauerhuster" Manne. Sogar Siggi verstreute mannig Asche auf dem Boden rund um seinen Sitz herum. Theo wiederum hatte Schwierigkeiten mit der richtigen Ablage der Zigarre, was zu Verrenkungen seines rechte Handgelenkes führte, bis Siggi ihm den Aschenbecher in die entsprechende Position drehte. Nun ja, Betriebsblindheit. Siggi holte zur qualmgenüsslichen Verbesserung des Rauchvergnügens seine beiden letzten Kuba-Torpedes aus dem Humidor, was immerhin die Raucherabteilung zu wohlgefälliger Zustimmung brachte, aber Manne immer noch nicht.

Irgendwann tauchte Siggi mit einer Flasche "Tannenzäpfle"-Bier aus dem Schwarzwald auf, da seine Krombacher-Vorräte sich dem Ende neigten. Manne erstaunte sich gewaltig darüber, da er doch gerade im Schwarzwald zwecks Urlaubsentspannung gewesen war und sich von dort exklusiv ein Six-Pack "Tannenzäpfle"-Bier mitgebracht hatte. Auf die Frage hin, wie denn Siggi an dieses Bier gekommen sei, verwies dieser auf den etwa fünfhundert Meter entfernten Top-Getränke-Laden, wo man auch "Tannenzäpfle"-Bier käuflich erwerben könne. Das verschlug Manne so ziemlich die Sprache.

Mit Manne selber wollte an diesem Abend jeder gerne spielen, denn er konnte noch so ein schlechtes Blatt in Händen halten - fast immer gewann er ein Spiel. Das brachte alle zur Verzweiflung und der Kasse an diesem Abend sehr gute Einnahmen.

Alles in allem - das volle NOT-RE-Programm also!

9. September 2011: Darauf haben die Mitglieder gewartet: Auf das schallende "Ein dreifaches NOT-RE!" aus kräftigen Männerkehlen nach gelungenen Kartenaktionen. Dieses Mal stimmte Senior Manne schon an der Theke des Spielers Schlachtruf aus, einfach, um das Wiedersehen nach der Sommerpause zu feiern. Da ließ sich Gastgeber Werner nicht lumpen und brachte die erste Flüssigbirnenrunde in die Gläser. Und schon konnte sich die versammelte Mannschaft um die große Jubiläumsfahrt im nächsten Jahr kümmern. Vorbereiter ist bei dieser Fahrt Siggi, der eine gut durchdachte Fahrtplanung vorlegte. Leider beherrschten in den letzten Tagen Theo und Thomas nicht ihre Email-Programme. Zwar sahen sie praktisch im Vorbeigehen, dass Siggi eine Rundmail mit allen Infos versandt hatte, aber vergaßen den Anhang mit den wesentlichen Informationen zu öffnen. So waren auch deren Frauen nicht gut informiert... Groß waren die Augen von T 'n' T als Werner die Kopien mit den Daten verteilte. Der Spott war ihnen sicher, was aber der abschließenden Abstimmung über den genauen Ablauf der Fahrt keinen Abbruch tat. Fernmündlich gaben die Damen ihr Okay (immerhin ist ihre Kasse auch in die Finanzieurng des Ganzen involviert).

Nach der obligatorischen Käse/Mettwurst-Stärkung ging es an den Kartentisch. Die Runden fingen gleich mit den Highlights an. So spielte Siggi drei Hochzeiten in Serie, danach kam sofort Manne damit ins Spiel und brachte es auch auf die Serienhochzeit. Der Abend wird in die Geschichte der Massenhochzeiten eingehen, der Führer der Moon-Sekte wird vor Neid erblassen! Dazu kam der Spruch des Abends auf den Tisch, nachdem durch einige "Tocks" (Sonderpunkte) ein gewonnenes Spiel zu einem Null-Spiel wurde: "Das ist gut für Kasse!" Nun, wahrscheinlich trug das Obstgetränk aus Werners Beständigen zur Trübung der Wahrnehmungen bei. Nichts desto Trotz wurden eine Menge Spiele abgeliefert, alle waren voll bei der Sache... Es kam soweit, dass aus den Angelsachsen die Angellachse wurde. Irgendwie kam nämlich das Gespräch auf die Alkoholpreise in Norwegen (warum auch immer) und die Tatsache, dass Manne eine Frau aus den Niederlanden an seiner Seite weis, deren Einwohner ja im engeren Sinne alles Angelsachsen sind, in Falle von NOT-RE aber zu Angellachsen mutierten. Man spreche das Wort Angellachse einmal nach zwei Uhr morgens und nach dem Genuss mehrerer Flüssigbirnengetränke aus.

Wohl bekomms. Darauf ein dreifaches NOT-RE mit anschließendem Hussa Hussa!

8. Juli 2011: Nach etwa 10 Wochen Pause konnten wieder die Karten ausgepackt werden. War ja doch der Spielabend im Mai bei Thomas ersatzlos gestrichen worden und musste einem profanen, aber gemütlichen, Grillabend eben bei jenem Thomas weichen.

Fast wäre Theo als Erster in der Radeberger Klause eingetroffen - wahrlich eine erstaunliche Leistung - aber auf halbem Wege erspäte er noch Werner und Siggi und so wartete er auf die beiden Spielkameraden. Zu dritt marschierten sie durch die Straßen des Baugebietes - fast so wie seinerzeit die Earps auf ihrem Gang zum O.K.-Corral in Tombstone, um gegen die Clanton-Gang anzutreten. Nun, fast nur. Zum einen hatte Doc Holliday gerade keine Zeit für einen kleinen Gunfight und zweitens wollte Manne nur Karten spielen. Und die drei Beckingsbuschler waren zudem natürlich unbewaffnet. Bis auf Theo, der hatte ein nagelneues Kartenspiel dabei, wie an jedem Spielabend. Er hatte vor kurzem 18 Stück Kartenspiele von ihrem Haus- und Hoflieferanten erworben, einem Ehrenamtlichen der DoKo-Szene, der in seinem Keller hunderte oder gar tausende Spielkarten verwahrte, um die Spielsüchtigen günstigst zu versorgen. Ein Kartendealer halt. Nach eigenen Angaben hat dessen Ehefrau noch nichts bemerkt (wer's glaubt) und somit noch keine Scheidung eingereicht...

Thomas stieß später zur Runde hinzu. Jeder nahm an der Theke der Klause seinen Stammplatz ein (komisch, gewisse Verhaltensweisen bleiben immer gleich, gewisse Plätze ziehen Menschen magisch oder magnetisch an). Wie üblich wurde an der Theke die Tagespolitik diskutiert, anschließend verwüstete man das Käsebuffet - bis Werner mit Hinweis auf die Finanzen alle an den Spieltisch bat. Der Spielabend verlief etwas chaotisch. Während Werner zwei Soli gewann (!) meinte Siggi, dass er in seinem Kopf ein Sieb habe (oder so ähnlich drückte er sich aus) und so ziemlich alles an Spielkönnen verloren habe. Etliche Spiele liefen vermurkst (Theos Fehlbedienung brachte ein Schwarzspiel ein), aber es kamen eine ganze Reihe Runden zustande, obwohl schon kurz nach Mitternacht die Session ein Ende hatte, da einige Spieler am Samstag morgen früh aus den Federn mussten.

Zwischenzeitlich gab es noch ausführliche Teleonate mit den Frauen zwecks Terminabsprache, welche sich aber ziemlich schwierig und verwirrend gestalteten. Irgendwie hatten wir Männer das Gefühl, dass die Frauen auf einer anderen Zeitschiene existierten. Es gab kaum Übereinstimmungen bei den Terminen, denn die Mädels zauberten Daten über die Telefonleitung in die Radeberger Klause, dass einem die Haare zu Berge standen. Thomas, Siggi und Werner hatten manches Mal das Fragezeichen quer im Gesicht stehen und Manne starrte den Telefonhörer an, als wäre dieser ein mieser Ohrvibrator.

Immerhin gibt es zwei neue Termine, ein Spielabend bei Werner und der gemeinsame Ausflug nach Münster. Da warten wir doch einmal ab, was noch so passiert. Jetzt ist erst einmal Sommerpause und jeder ist irgendwann in der nächsten Zeit einmal weg.

Darauf ein dreifaches NOT-RE!

6. Mai 2011: Das Wetter spielte mit! Und so wurde aus der Kombination Maigang und Bockbierspielabend eine gelungene Veranstaltung. Leider konnte Theo aus gesundheitlichen Gründen mit seiner Angetrauten nicht mitmarschieren und Thomas und Vroni mussten daheim die Stallungen und das Feuer für die Würstchen halten. So marschierten die restlichen, vereinten Kontingente von NOT-RE und ROMMEE locker und frohen Mutes gen Horst. Nach doch reichlich 90 Minuten Marschzeit fielen die Werner auf dem Hof Hagenkötter ein, wo sie von den Gastgebern und den Kranken erwartet wurden. Auf dem Hof nahmen alle Platz und die ersten Bockbiere machten ihre Runde. Dazu gab es reichlich Fleisch mit Salat. Zu den Kartenspielern gesellten sich auch noch Inge und Lutz, die Eltern des Fähnlein-Fieselschweif-Führers. So war die gesellige Runde komplett, welche sich nach Sonnenuntergang in die Katakomben des NOT-RE-Jugendheimes verzog. Dort nahmen die Männer von NOT-RE die übliche Stellung an der Theke ein und die Frauen gruppierten sich um den Tisch mit den Hagenkötter-Senioren. Thomas sorgte laufend für Nachschub an starkem Bockbier und auch an geistig hochstehenden Getränken. Für die verwöhnten Gaumen der Seniorenabteilung unter Werner und Manne und des Ersten Zigarrenbeauftragten (im derzeit rauchfreien Zustand) Siggi gerieten die geistigen Getränke zu sehr unterkühlt, was Thomas verhaltene und für die Zukunft zu beachtende Kritik einbrachte. Dennoch blieb vom Geist nichts übrig...äh...nichts von den geistigen Getränken übrig. Natürlich. Das starke Bier sorgte für den Rest und so vermisste niemand wirklich das ausgefallene Kartenspiel.

Immer wieder schön... 

15. April 2011: An diesem Abend gaben sich alle besonders Mühe und so konnte für die Kasse eine etwas größere Summe eingespielt werden. Auch eine Menge Spiele wurden veranstaltet, in der Hauptsache der Tatsache geschuldet, dass Manne schon früh den Spieltisch wegen des am anderen Tags frühen Arbeitsbeginns verlassen musste. Im Vorfeld wurden ausführlich mittelfristige Termine telefonisch mit den Damen von ROMMEE besprochen und Siggi reichte noch einmal Material zur nächstjährigen Jubiliäumsfahrt herum (Infos siehe Link oben). So ist ein gemeinsamer Besuch des Münsteraners Wochenmarkt an einem Samstag geplant. Leider gab es da Terminverständnisschwierigkeiten. Irgendwie findet diese gemeinsame Begebenheit dann im Herbst statt. Wir werden es sehen, erleben und davon berichten. Ansonsten gab es an diesem Abend einen Zigarrenraucherfreie Zone aus gesundheitlichen Gründen. Tja, der Frühling ist hart und wir werden alle nicht jünger...
Der Bockrundenabend bei Thomas wurde beschlussmäßig umgestaltet, so dass gar keine Karten gespielt werden (schade um die Bockrundenspiele!) sonders es wird nur Bockbier in gemütlicher Runde getrunken (gemeinsam mit den ROMMEE-Ehefrauen).

Na, wohl bekomms....

12. März 2011: Der Abend stand für den Schreiberling unter einem schlechten Stern, er wirkte und war gesundheitlich etwas angeschlagen. Dementsprechend inspirationslos verliefen auch seine Spiele. Er hatte das Mitleid seiner Spielkameraden (Hm, hört sich jetzt irgendwie nach "Sandkasten" an...) sicher. Ist ja auch etwas. Aufgrund dieser Indisponenz sind ihm alle Einzelheiten des Abends aus dem Gedächtnis entschwunden. Aber ... man wird ja nicht jünger. Spaß hatten wir trotzdem. Und Siggis Versprechen, dass er sich um das Rezept des Kartoffelbrotes kümmern wird, hat er ja mittlerweile vorbildlich erfüllt.

14. Januar 2011:  Im neuen Jahr trafen wir uns alle mit neuem Elan im Vereinsheim bei Werner. Dort prüfte Werner erst einmal das Gründungsdatum unseres Clubs. Schließlich befinden sich  Siggi und Thomas in den Vorbereitungen zu unserer Jubiläumsfahrt nach Söst (10 Jahre NOT-RE im Novermber 2011!!!). Ein Blick auf die wertvolle Urkunde hinter der Theke bestätigte aber den Termin. Da sind wir aber gespannt, was die beiden Jubelplaner in Vorbereitung haben. Lobend (eher überraschend) erwähnt wurde Theos fast pünktliches Erscheinen zum Spieleabend, er kam knapp nach Manne. Siggi blickte nicht schlecht drein, als er Theo schon an der Theke sitzen sah. So gab es erst einmal die wohlverdiente Zigarre, was Manne wieder zu einem erneut geringschätzigen Kommentar zu diesem edlen Genusse veranlasste. Aber die Zigarrenabteilung mit einer 60:40-Mehrheit ist im darob nicht böse. Wie kann man dem Vereinssenior auch böse sein. Schließlich sind Werner und er der Ältestenrat und somit unsere oberste moralische Instanz! Äh, ja....

Gespielt wurde  an diesem Abend auch. Siggi sorgte sofort für Furore. Das erste Spiel war gleich ein Solo. Ein Luschensolo. Es ging voll in die Hose. Alles für Söst. Wir hatten unseren Spaß. Siggi die Ehre. Aber er spielte an diesem Abend noch zwei Soli. Eines gewann er furios, immerhin. Er ist in bleibt der König der Soli. Ein Phänomen! Wann wird Thomas nachlegen? Ihn giert es auch immer nach einem soliden Solo. Leider gab es an diesem Abend aber nichts zu holen für ihn.

Nun, wir spielten ein paar Spiele, dann versanken wir wieder in endlose Diskussionen. Das zeichnet uns auch! Immer einen klugen Spruch auf den Lippen und 10 Karten auf der Hand. Kann nicht jeder....

31. Oktober 2010:  Spielbericht folgt... Wo sind meine Gedanken geblieben? Auf jeden Fall entschied der Zweitälteste, dass der Jüngste dem Viertältesten oder Vorletztjüngsten bei der Reisefindung helfend unter die Arme greift. Einstimmig angenommen. Sogar vom Jüngsten. Darauf ein dreifaches NOT-RE!

17. September 2010:  Manne äußerte schon beim Eintritt in Theos Spieleparadies, dass er vermute, dass alle das Doppelkopfspiel verlernt haben könnten. Mit allen meinte er natürlich die NOT-RE-Crew. Nun, seine Besorgnis war nicht begründet. Niemand hatte das Spielen verlernt! Thomas konnte das zwar nicht unter Beweis stellen, da er sich krankheitsbedingt abmelden musste. So fiel die regelmäßige Spielpause für den fünften Spieler mangels fünften Spielers aus und der Zock wurde ein harter Zock. Natürlich hatte man sich vorab viel zu erzählen -  nach dieser fast dreimonatigen Spielpause. Schwerpunkt bildete wieder die lokale, nationale und auch die Weltpolitik. Ein richtiger NOT-REler kann es einfach nicht lassen mit den Stammtischdiskussionen.
Nach einer anschließend ausgiebigen Stärkung mittels Käse und Wurst stürzten sich alle in die Karten. Es war ein gutes Gefühl, diese wieder in Händen zu halten: Das Rascheln des Zellophans, als Manne dieses von den Karten schälte und die überflüssigen Karten entfernte; der Geruch der druckfrischen Blätter; das leichte, glatte Flutschen selbiger über die Tischdecke; man, einfach jungfräuliche Karten! Da war es zu entschuldigen, dass Manne mit den Neunen spielen wollte. Werner hatte ein waches Auge und klärte den Senior kurzerhand auf. Vielleicht war die Spielpause über den Sommer doch zu lange gewesen?
Gleich die ersten vier Durchgänge wurden mit RE angesagt, sogar von Theo. Natürlich ist das alles für SOEST! Spiel 5 bildete den ersten Höhepunkt. Siggi spielte sein erstes Solo. Mit den Buben. Das ging leider voll in die Hose und Siggi hatte somit schon den zweiten Euro verspielt. Aber einige Spiele später trumpfte er erneut auf, dieses Mal mit einem Luschensolo (Fehlsolo). Vor Jahren noch bis auf die Knochen verpönt und eigentlich nur von Theo gespielt ist diese Spielvariante immer beliebter geworden. Siggi spielte Schwarz und für den Rest der Bande war nichts zu holen. Ein paar Hochzeitspiele folgten und und Theo stellte gegen Ende der Partien, nach einigen Runden flüssigen Obstes,  fest: SSKS (Siggi spielt keinen Solo). Warum auch immer! Manne war kurz davor Kontra zu schreien, obwohl er eigentlich RE-Mann war. Dieses war bisher einmal nur Theo passiert, vor zehn Jahren oder so, indem er aus voller Inbrunst NOT-Kontra als RE-Mann rief. Das war damals in Werners Keller, im Vereinsheim.
Im letzen Spiel dann verlor Manne endgültig die Contenance und rief aus tiefster Überzeugung, nachdem er die Karten ausgeteilt hatte: "Du Arsch, was hast du mir für 'nen Scheiß selbst gegeben?!". Nun, man kann sich denken, dass Manne dieses Spiel nicht gewonnen hat - mit ihm ging auch Werner unter! Ein Trost bleibt: Der Verlustschnitt war so hoch, dass sich Thomas auch mit einer netten Summe an SOEST beteiligen wird.
Es war ein wirklich schöner Abend, bei einem guten Glas sowie mit Zigaretten und Zigarren. Manne hustete ab und zu ...

2. Juni 2010:  Spielabend bei Siggi. "Überschattet" wurde dieser Spieleabend von der Tatsache, dass am folgenden Donnerstag ein Feiertag stattfand und Theo und Werner "kirchentätigkeitsmäßig" eingeteilt waren (Fronleichnahms-Prozession). Werner aber verletzte sich beim Abbauen des Maifestes (er kann es nicht mehr so haben - und dass schießt ins Kreuz), sodass nur Theo für den lieben Gott unterwegs war. Aber eigentlich war es allen egal. Karten gespielt wurde auch, es gab einige gute Spiele. Aber so richtig ist für den Schreiber nicht mehr nachvollziehbar, wer wann wie oft mit wem gespielt, gewonnen oder verloren hat. Woran das liegt, kann sich wohl jeder denken: Immer diese "geistigen" Genüsse! Siggi grub sogar einen Vodka aus, den er aus irgendeiner Hotelbar besorgt hatte (NEIN, er hat ihn sogar bezahlt!). Echt lecker. Thomas und Theo waren davon sehr angetan. Sie fanden den Vodka sehr mild und für einen Vodka sehr lecker. Werner und Manne hielten sich dagegen eher an den Himbeerobstbrand. Naja, wie gesagt, es wurde auch Karten gespielt. Schließlich soll im Herbst der große Vergleichswettkampf gegen eine Horster Mannschaft stattfinden. Darauf ein dreifaches NOT-RE!

17. Mai 2010:
 Spielabend bei Thomas. Das war Hardcore. Bockbierabend. Wieder im Jugendzentrum zu Horst. Als Theo mit Verspätung eintraf hatten es sich die restlichen vier an der Theke gemütlich gemacht. Die Situation glich dem Jahr zuvor: Einmal an der Theke - am liebsten immer an der Theke! Natürlich bekam Theo seinen ersten Schladerer eingegossen, der Rest der Bagage hatte da schon zwei Runden hinter sich. Dazu ein süffiges Bockbier. Der Abend mochte beginnen, vielleicht würde sogar Karten gespielt. Das wurde es auch. Natürlich. Ein Vereinsmitglied kennt seine Pflichten! Man riss sich von der Theke los und warf sich an den Spieltisch, in der Hoffnung auf Bockrunden. Damit hatte man in den letzten beiden Jahren am Bockbierspielabend kein Glück gehabt. Es gab sogar einige Knaller an diesem Abend: Von fünf Spielen in Folge gab es drei Hochzeiten und zwei Bubensolo! Und das gleich zu Beginn. Furios. Im achten Spiel musste Manne bauern (jeder denke was er will), warum auch immer. Hatte sich der Chronist schnell in seinem Kalender notiert. Im 9. Spiel gab es die erste Bockrunde. Herz ging durch: Manne, Werner, Siggi, Thomas! Das war Balsam für des Kassierers Seele und seiner Vereinskasse! Im 11. Spiel kam es fast zum Eklat. Die große Frage lautete: Wem gehört der Stich. Theo war sich sicher, dass es ein optimaler Stich für sich und seinen Partner gewesen sei, doch sein Partner Siggi meinte, dass dieser Stich nicht ihrer sei. Da freuten sich die anderen, trotz des Vetos von Theo, dem nicht einmal Siggi folgen wollte. Aber nach längerer Diskussion fiel bei Siggi der Groschen (heut zu Tage sind das 5 Cent). Er forderte den Stich ein. Na, da war was los bei den eher ruhigen NOT-RElern! Aber irgendwie einigte man und vertrug sich und das Spiel konnte weitergehen.  Auf jedem Fall wurden die Vorräte an Bockbier und Schladerer geleert. Das ist ja auch ein Erfolg. Darauf ein dreifaches NOT-RE!

16. April 2010:
 Spielabend bei Manne. Nach seinen diesjährigen Umbauarbeiten im Hause konnte Manne wieder einen Spielabend in unserem JHV-Lokal veranstalten. Natürlich präsentierte Manne wieder erlesene Wässerchen aus seinem Lieblingsurlaubsgebiet - dem Schwarzwald. So konnten wir uns bei guten Gesprächen an der Theke erst einmal den geistigen Getränken widmen. Nach und nach trudelten alle Spieler ein, aufgrund seines "Long way from Buffalo" erschien die komplette Jugendabteilung als letztes. Da Werner drängelte, um den Kassenstand mittels Geldeintreibens zu erhöhen, trollte man sich "widerwillig" an den Spieltisch. Theo rauchte dabei seine Zigarre auf, er war heute der lonesome cigarsmoker, da Siggi etwas am Heuschnupfen litt. Da Zigarrerauchen alleine halb so gesellig ist blieb es bei diesem einen Krautwickler. Spieltechnisch bot der Abend einige Höhepunkte, bewiesen alle ihre mittlerweile ausgereiften Spieltechniken. Eigentlich weis jeder, wie der andere "tickt" und so lauert man immer darauf, ob der jeweilige Gegner von seiner bisherigen Spielweise abweicht oder die Erwartungen der Mitspieler erfüllt. Das Ergebnis ist dann zwangsläufig - aber nicht immer von Bedeutung. Alle betonen zwar ihren ungebremsten Spaß am Spiel, aber wenn einer einmal etwas versemmelt, ist der eine oder andere doch für mindestens ein paar Sekunden verstimmt. Theo wusste bei einem Spiel wirklich nicht, dass er eigentlich mit Siggi zusammen ging und schmierte fleißig in Mannes Karten. Ziemlich dumm gelaufen! Siggi bekam große Augen, alle blicken verwirrt, aber alle machten mit. Knurr! Nun ja, sportlicher Ehrgeiz gehört halt dazu! Thomas hatte an diesem Abend wieder sein bestes Blatt seit langer Zeit in Händen. Da spielte er gnadenlos sein Solo aus! Es gab sogar zwei Schwarzspiele, da flogen die Karten wie von Butter geschmiert über den Tisch. Die erste Hochzeit wurde erst um 22 Uhr 23 ausgerufen! Dieses Ereignis, welches eigentlich immer schon zu Beginn der Spiele inflationär auftritt, harrte an diesem Abend lange seines Auftritts. Zu guter Letzt beantragte Manne eine Sozialkasse für bedürftige Mitspieler. Er konnte der Kasse wieder den höchsten Betrag zuführen (aufgerundet natürlich). Alles in allem boten alle ein gutes Blatt! Und alles ist ja für Söst. Siggi arbeitet da noch etwas aus... Ansonsten freuen wir uns alle auf den nächsten Abend, da gibt es nämlich Bockbier ... und Bockrunden, was aber im letzten Fall nicht so sicher ist. Hat ja sonst nie geklappt...

27. Februar 2010:
 Spielabend bei Werner. An diesem Abend brachte Manne einen wirklich historischen Satz zu Protokoll. Eigentlich war es eine trockene Bemerkung, ein dahin geworfener Kommentar. Aber, immerhin, historisch. Er sagte: "Da ist 1 EUR schon weg!" Nun, er hatte sein erste Spiel verloren und mit seinem trockenen Humor glasklar die Realität dargestellt. So schnell wird man sein sauer verdientes Geld los! Werner spielte so unorthodox, dass er seinen Partner ein wenig falsch bediente und dies so kommentierte: Ich dachte, du hättest noch ein Fuchs gehabt! Nun, irgendwie war das Spielergebnis nicht optimal und Siggis Blick etwas verwirrt. Immerhin konnte eine ganze Listenseite lang gespielt werden, trotz des früheren Endes des Spielabends. Aber so sieht man, dass konzentriertes Spiel die Kassenlage belebt.

20. November 2009:
 Nachdem wir uns am 6. November in Werners Keller zu einem  gelungenen Spielabend getroffen hatten, ging es dann zwei Woche später schon weiter. Dieses Mal trafen wir uns wieder in Horst. Eigentlich sollte es zu einem Vergleichstreffen mit anderen Doppelkopflern kommen, aber leider platzte der Termin. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Der Termin soll im nächsten Jahr auf jeden Fall stattfinden; dann endlich können wir uns mit "gleichwertigen" Gegnern messen. Da freuen wir uns drauf!

An diesem Abend startete Manne furios! Er verlor kein Spiel, hatte über 10 "Striche" als Null-Einträge auf der Liste. Egal, mit wem er spielte - er verlor einfach nicht. So war es auch nicht anders zu erwarten, dass er den Abend als "Sieger" Richtung Heimat verließ.  Siggi legte sein "Best Solo" mit angesagten "60" hin, dem war kein Gras gewachsen. Null Chance auf gar nichts für den Rest! Thomas und Werner verpassten knapp ein Schwarz-Spiel, weil Werner für Sekunden den Überblick verlor und den Stich nicht mitnahm. Thomas witterte sein Chance und wollte den verlorenen Stich noch für sich und Werner retten und die Karten blitzschnell einkassieren, doch Siggis Blick haftete wie magnetisch auf dem Stich. "Das ist doch meiner!" Da zuckte Thomas Hand zurück - kein Schwarzspiel!

Tja, aber alles in allem war es ein netter Abend. Für die Jahrshauptversammlung bat Werner um Beiträge zur Tagesordnung. Spontan schlug Theo die die Verleihung der "Verdienstmedaille für besondere Verdienste" vor, wobei er die genaue Definition dieser Verdienste noch nicht darlegen konnte. Angedacht ist auch der Antrag auf Schaffung des Postens des "Sportdirektors". Auch in diesem Fall weis niemand mehr, wozu der gut sein soll. Aber vielleicht kommt die Erkenntnis noch. Zumindest soll sich für den finanziellen Rahmen des Clubs etwas ändern, aber da wird der Kassierer bestimmt sein ausführliches Konzept vorlegen.

Und Manne wird wie immer für das leibliche Wohl sorgen...

25. September 2009:  Dieses Mal konnten wir vollzählig die Karten kloppen. Da Schalke nun am Samstag gegen den Erzfeind spielte, konnte auch Thomas den Spieltermin wahrnehmen. Wir gaben alles und besonders Werner und Theo überraschten mit abgeklärtem und fast verlustfreiem Spiel. Betrachtete man Werners Einträge so konnten nur Striche anstatt Verlustzahlen gesehen werden. Das einzige, was Theo an diesem Abend verlor waren ein paar Erdnüsse und die Asche seiner Zigarre auf dem Boden. Alle schauten verdutzt auf den Schriftführerzettel von Siggi: Mit Abstand waren die anderen drei Spieler geschlagen! Ein Novum. Sensationell. Gigantisch! Und haste nicht gesehen... Manne schwächelte sowohl bei den Spielen (mit ihm als Partner verlor zu Beginn fast jeder sein Spiel) als auch gesundheitlich. Er fror ein wenig und war deswegen wahrscheinlich auch nicht so stark wie sonst auf sein Spiel konzentriert. Thomas und Theo spielten zusammen ein Super-Schwarzspiel; Thomas sagte bis 60 an, aber Theo hatte nicht den Mut auf 30 oder gar Null zu steigern (Feigling!!! Pfui!). 
Neben dem guten, geselligen und teilweise von lautem Lachen durchzogenen Spiel konnte Siggi mit einem leckeren Snackangebot aufwarten: Selbst gebackene und selbst gekaufte Brötchen, verschiedene Hartwürstchen nebst einem interessant herb parmesanähnlich schmeckenden Bergkäse sowie drei edlen, hochprozentigen Tropfen für zwischendurch. Natürlich versuchte er wieder seinen tödlich schmeckenden "Blutwurz" an den Mann zu bringen. Teilweise sogar erfolgreich. Der Tropfen hat etwas... ja ja... aber diese Meinung teilen nicht alle.
Also: Ein gelungenen Abend (trotz wieder einstündiger, pessimistischer politischer Diskussion zu Beginn des Abends)!

8. Mai 2009:
 Puh! Der Inhalt der grünen Maibockflasche hatte es in sich. Die ersten Kannen wurde an der Theke in Thomas Jugendheim geleert. Das Starkbier schmeckt wirklich sehr gut und irgendwie verquatschten wir uns an besagter Theke. Als wir zum Spieltisch gerufen wurden (WER hatte uns eigentlich zum Spieltisch gerufen?) waren wir der festen Meinung, dass wir an diesem Abend unsere besten Spiele bestreiten würden. Leider wurden es nur ein Dutzend Spiele (!) - das Bier kostete unsere ganze Aufmerksamkeit - und Thomas hatte noch einen guten Nachtisch-Tropfen, der uns endgültig schaffte. Mea culpae (oder so ähnlich), als Spieler haben wir an diesem Abend vollends versagt. Aber es war trotzdem sehr schön. So unter Männern...

18. April 2009:
 In Werners Keller, unserer Vereinsheim (falls es einigen von uns entfallen sein sollte), ging es erst einmal an die Theke, um die wirtschaftspolitische Lage zu erörtern. Die Köpfe wurden heiß geredet, mit der Ergebnis, dass sowieso die einzig sichere Bank auf der Welt die NOT-RE-Kasse unter dem Management von Moneten-Werner sei. Darauf gab es einen guten Obstler und die wieder importierten Olifanten aus den Niederlanden. Karten gespielt wurde auch, ein Solo war dieses Mal nicht dabei, alle spielten recht verhalten. Weiterhin wurde der Ablauf des 1. Mais geklärt und Thomas berichtete von der Aufzug und Hege des zukünftigen Spanferkels. Der Termin 6. Juni wurde somit bestätigt.

20. März 2009: Dieses Mal gab es wieder mindestens ein wunderschönes "Schwarzspiel". Da konnten die Verlierer nur mit dem Kopf schütteln und alles akzeptieren. Glatter ging da eine Niederlage nicht. Ansonsten war es ein harmonischer, ruhiger Abend, der Schreiber weiß ehrlich gesagt gar nicht mehr, was alles so passierte. Erwähneswert ist, dass es an geistigen Getränken nur eine Flasche Korn gab, die schon verschlossen einige Reisen zu Feiern hinter sich hatte. Manne, Thomas und Werner opferten sich, um diese Flasche im Laufe des Abends zu leeren. 
Mannes Kommentar:
Biko! Theo: Hä? Manne: Billiger Korn! Daraufhin Werner: Gabiko! Theo: Hä? Werner: Ganz billiger Korn! 
Nun, auf jeden Fall war die Flasche nach Mitternacht leer. Man sage also nichts gegen Aldi-Korn. Den trinkt jeder. Nur Siggi und Theo nicht, die genehmigten sich geziemt zwei, drei Ramazotti. In Würde. Kein Bira! Kein BilligRamazotti! Logisch. War ein schöner Abend!

                                                       

27. Februar 2009:
Eins muss man uns NOT-RElern lassen: Wenn wir spielen, dann aber richtig! Der Start in die Spielerunden in der Radeberger Klause von Manne war furios. Eine Hochzeit jagte bei Siggi die andere und Theo spielte eines seiner mehr als seltenen Solos - und gewann es auch noch. Wobei seine etwas verschrobene Spielart ihn an den Rand einer Niederlage brachte. Dennoch gab er nur die notwendigsten Stiche ab und freute sich wie ein Schneekönig. Dann rief er auch noch ein Spontan-RE aus. Ein Spontan-RE ist laut Wickipedia ein RE, welches spontan ausgesprochen wird - sozusagen aus dem "Bauch heraus". Nun ja... Natürlich entbrannte eine Diskussion darüber, ob eine solches RE überhaupt Gültigkeit besitzt. Dem Spiel tat es aber keinen Abbruch, es wurde gewonnen. Erwähnt sei noch, dass auch Siggi sein Solo gewann und Thomas es nicht schaffte, eine Solo zu spielen. Das wurmt ihn immer wieder. Aber er ist noch jung und hat noch einen Haufen Spiele vor sich. Manne und Werner spielten an dem Abend ihrem Alter gemäß abgeklärt, Werner etwas unorthodox und Manne unauffällig seriös. Aber um den Wettkampf gegen externe Gegner zu gewinnen bedarf es noch besserer und ausgefeilterer Spielmethoden! 

6. Januar 2009: Das neue Spieljahr begann in Siggis Wintergarten viel versprechend, auch wenn Theo verspätet auftauchte und ein geistiges Getränk in Rückstand geriet. Dafür trumpfte er gleich groß auf und hatte den ersten „RE“-Ausruf des Jahres auf den Lippen und folgend die erste Hochzeit. Was will man mehr – auch wenn er anschließend in längerer Serie rein gar nichts gewann! Dafür rief Siggi etwas früher  zum Essen, schließlich hatte Rieke wieder ihr Backgewerk gequält und leckere Brote gezaubert. Da fiel es schwer sich wieder auf die kommenden Spiele zu konzentrieren. Thomas war für das nächste Highlight zuständig. Er präsentierte die neuen Kappen, sogar die Seniorenabteilung um Manne und Werner trugen sie stolz nach dem Spielabend nach Hause. Das hat er gut gemacht, der Thomas...
Nun, es gab einige knallharte Spiele, mit hohen Gewinnpunkten, aber die Krönung bildete die „Schwarz-Niederlage“ von Siggi und Theo. Fassungs- und wehrlos gaben sie jeden Stich ab. Bezeichnender Weise landete dann auch Theos Zigarrenasche nicht im dafür vorgesehen Behältnis sondern wanderte über den Aschenbecherrand auf den Tisch. Gleiches tat der Biermischschaum aus Theos Glas nach. Was soll man da noch sagen...
Siggi präsentierte wieder eine bunte Mischung von seinen Bränden, was der Konzentration im Laufe des Abend doch nicht so gut tat. Einhellig waren alle der Meinung, dass gegen den zukünftigen Gegner aus Horst nur Topkonzentration und Können zählt, oder eine Bombenmischung aus verschiednen Alkoholen! Wir werden sehen...

31. Oktober 2008 Noch ganz in der Wahrnehmung des gelungenen Ausflugs nach Wallhausen gefangen, trafen sich die NOT-REler im Spielkeller von Youngster Thomas. Die Damen, die "oben" bei Vroni gastierten, konnten nur zu dritt antreten, da Magdalena und Doriene krankheitsbedingt ausgefallen waren. So war die Spielzeit nur begrenzt vorhanden, denn gegen eins am Morgen wollten die Damen retour nach Werne.
An diesem Abend wurde herzlich viel gelacht, im Nachhinein aber nicht mehr nachvollziehbar, warum und worüber. Ab und an stießen Siggi und Theo ein undefiniertes "Holy Moly" aus. Je später es wurde, desto mehr und lauter dröhnte Gelächter durch die Gemäuer des Hagenkötter'schen Anwesens. Theo konnte einen fulminanten Spielstart hinlegen, es reichte aber nicht ganz zum "Spieler des Abends". Dafür durften die üblichen Favoriten bluten, was dem Spaß aber keinen Abbruch tat.
Gegen Ende wünschten alle dem Siggi einen genesungsreichen Kuraufenthalt im Meer auf'er Insel. 

8. August 2008 Es begann wieder um 19 Uhr. Mittlerweile eine feste Zeitgröße. Pünktlich erschienen waren nur Manne (logisch, als Gastgeber), Werner und Siggi. Theo trudelte nach 19 Uhr 30 ein und wurde prompt gebeten, einen "kurzen Schluck" zu nehmen. Seltsames Gesöff, dachte Theo und mutmaßte irgend ein Versehen. War es natürlich nicht, denn Manne schickte sich an diesem Abend an, in die Gefilde der Barmixer aufzusteigen. Seine Kreation: VW! Logischerweise nicht die Golf-Klasse, eher die gehobene Alkoholklasse. Manne kredenzte Vermouth/Willi, Anteile zwei zu eins. Ein Mischgetränk ganz nach Theos Geschmack, mit einer lieblichen Hintergrundnote, wie sie ein Martini oder ähnliche Tropfen vorgeben.
Er musste die halbe Stunde nachholen und ließ sich einschenken. Dann kam auch schon der Youngster Thomas, der im Prinzip eher auf einen ehrlichen Klaren Korn steht.
Natürlich wurde auch gespielt. Hoch ging es her, laut wurde gelacht und Manne brachte sein Mischgetränk unters Volk. Gegen Mitternacht gab es natürlich  das mittlerweile traditionelle Schokoplättchen mit Willi. Irgendwie war das ein harter Abend und man ging leicht weinbeseelt teils weit nach Mitternacht nach Hause. Der Schreiber tut hiermit kund, dass er nach ewig langer Zeit wieder einmal an Kopfschmerz an einem Samstag morgen litt. So sei es...

6. Juni 2008
Auf Siggis Terrasse ließ es sich gut herumsitzen. Dort trafen wir uns vor der üblichen Spielzeit zu einem Pläuschchen an einem lauen Frühlings-/Sommerabend. Nach und nach trudelten alle ein und gemütlich lehnten wir uns zurück und hofften insgeheim, dass die Karten nicht ausgepackt werden würden. Doch da war der Theo unerbittlich. Als staatlich nicht anerkannter aber vom Verein bestellter Kartenverwalter kam er seiner Pflicht nach und donnerte das frische Kartenspiel auf den Tisch. Nachdem mit Thomas der letzte Kämpfer eingetroffen war, schritt Werner zur Tat und verlangte Bares. Als Kassierer ist er halt unerbittlich! Da Manne an diesem Abend die Runde früh verlassen musste (für Bucyrus [oder so ähnlich] und den ganzen Strom der Welt...) gaben wir denn Gas und kloppten die Karten. Für einige wurde es ein teurer Abend und schnell trennte sich die Spreu vom Weizen. Siggi gehörte an diesem Abend sicherlich zur Weizenfraktion, am Ende der Spiele fuhr er noch zwei Solos siegreich heim und bescherte den anderen eine hohe Beigabe zu den geplanten Fahrten nach Söst... Zwischenzeitlich, das sei noch erwähnt, gab es dieses Mal als "Zwischenmahlzeit" leckeren Leberkäse aus dem Pfälzischen. 80 % der NOT-REler waren schlicht begeistert..., die restliche 20 % wissen schon, wen der Schreiber meint. Alles ist halt Geschmackssache. Logo. Natürlich durfte nicht der Birnenbrand mit Pfefferminzplätzchen fehlen, sowie die obligatorischen Zigarren des Smoker-Duos Siggi/Theo. Es wurden auch Wetten abgeschlossen, wann dem Theo die ersten Karten durch die Ritzen der Bankirei-Terrasse fallen würden. Pech für die Wetter, keine der Karten verlor sich im Untergrund der Terrasse. Und der Theo verlor dieses Mal nichts auf den Boden - dafür aber eine Stange Asche auf der Tischdecke. Ein wenig Pusten - und alles war verteilt. Tja, die übliche Peinlichkeit. Wir legen die Decke des Vergessens über diese Episode.
Bis zum nächsten Mal. 

31. Mai 2008
Der Maibock-Abend. Rechtzeitig zum Ende des Mai-Monats kredenzte uns Werner ein süffiges, dunkles Maibock, welches es in sich hatte: Malzig, obergärig, umhauend... - auf einen Nenner gebracht. An der Theke wurden die ersten Fläschchen gelernt, dazu kam der obligatorische Obstler, den Theo an der Theke dankend ablehnte, da er um seine Nüchternheit in Bezug auf die zu erwartenden Spiele bangte und er noch nichts gegessen hatte. Dabei schielte er immer wieder auf die noch nicht aufgetragene Käseplatte. Zum krönenden Einstieg bot Siggi Theo noch eine pechschwarze, von einer Mulattin....naja.... Zigarre an, die beide genussvoll vertilgten. Da konnte Mannes üblicher schwerer Hustenanfall nichts daran ändern. Werner bedankte sich bei Siggi zwischenzeitlich für die gelungene Vorbereitung der 1.-Mai-Veranstaltung. 
Schnell zeigte das Maibockbier seine Wirkung und es entwickelten sich einige rasante Spiele, die von manchem Mitspieler im Laufe des Abends nicht mehr nachvollzogen werden konnten. Und alle warteten auf die angesagten Bockrunden! Und was passierte?  Nichts, gar nichts. Es war zum Mäuse melken. Die einzige Bockrunde hätte Theo mit dem Beispielen eines Herz Asses einläuten können, doch der brachte wie üblich lieber seinen Fuchs nach Hause. Zwischenzeit konnten noch Neuigkeiten ausgetauscht werden; so konnte Manne von seinem neuen 160-PS-Auto berichten (Black Power sozusagen), was Thomas erstaunt anmerken ließ, das Manne doch eher der "ruhigere" Fahrertyp sei, mehr in die Richtung 90 PS oder so. Natürlich sah das Manne anders und wir sind alle gespannt auf den Schlitten. Die Spiele gerieten gegen Ende hin immer fahriger, woran  auch das neue Leibgetränk jedes NOT-RElers Schuld war: Obstler mit Schoko-Pfefferminz-Plättchen!
Recht früh (etwas nach Mitternacht) brach man dann mit schweren Beinen den Heimweg an im Bewußtsein, dass es im nächsten Jahr wieder ein Mai geben wird mit einigen Runden Maibock.

19. April 2008 Ausnahmsweise gab es wieder einen Spielabend auf einem Samstag. Da war natürlich ein Spielbeginn von 19 Uhr angesagt; da fängt man ja eine Stunde eher an, damit man auch eine Stunde länger ... äh ...eher aufhören kann. Bis auf die Jugendabteilung traf man sich an Mannes Theke, Siggi sogar im Away-Shirt. Sehr löblich! Eine halbe Stunde später traf die Jugendabteilung ein - tja, die Jugend, die Jugend... Das tat aber der guten Laune keinen Abbruch und man genoss schon früh einen Brand aus dem Schwarzwald - oder wo immer auch Manne das wirklich gut schmeckende Gesöff her hatte. Zwischenzeitlich präsentierte er seinen neu gestalteten Garten, den wir Mitspieler wohlwollend abnahmen. Da es langsam frisch wurde, verkrümelten wir uns wieder in den Keller, um die Karten zu kloppen. Siggi führte spontan die neue Regel ein, dass der Gastgeber immer zuerst mischt, was Manne denn auch tat, aber mit dem Hinweis, dass er noch brauchbare Doppelkopfkarten besitze. Natürlich wurde dies mit dem Hinweis auf die Regel abgewiesen, dass zu jedem Spielabend eine neues Kartenspiel angebrochen werden müsse. Vorher kassierte Werner natürlich noch die Schulden vom letzten Spieltreffen. Da flogen die Cent- und Euro-Münzen nur so über den Tisch.
Der Abend geriet zu einer wirklich launigen, mit viel Gelächter begleiteten Veranstaltung. Es wurde soviel gelacht, wie selten bei einer unserer Veranstaltungen. Siggi fragte im Verlauf des Abends nach etwas Süßem (die Käseplatte lag noch Geschmack verbreitend auf dem Gaumen). Manne wollte dieses Mal nur Erdnüsse darbringen, kramte aber aus seinem Vorratskeller noch eine Packung "After Eight"-Nachbau. Spontan wurden diese Schoko-Pfefferminz-Plättchen zum Schwarzwald-Brand geknabbert: Und wirklich! Ein seltsam leckerer Hochgenuss. Sofort wurde diese Kombination zu einer allgemeingültigen Regel unseres Vereins erklärt und Manne versprach, neben diesem Schnaps immer eine Kiste Mints vorrätig zu haben. Natürlich wollen dies wir anderen auch tun... Im Verlauf des Abends verschlechterte sich der Zustand der Karten, sie verklebten. Wirklich ungewöhnlich. Genervt verlangte die Runde dann doch noch nach Mannes "Alt-Spiel"! So etwas gab es noch nie bei NOT-RE. Reklamation! 
Hervorzuheben ist noch, dass der werte Theo das einzige Solo des Abend spielte - und verlor. Aber immerhin, alle waren des Lobes voll und natürlich wurde auch die Kasse voll. An diesem Abend musste der Homepager bluten, er verlor alles ... äh ... eine Menge. Da er am Sonntag dem Herren zu dienen gedachte in Form des Vorbetens, verabschiedete er sich um 2 Uhr 30 als Erster. Vom Rest ist noch nicht viel übermittelt, nur das am Sonntag Morgen die Margarete, welche Theos Frau ist, den Werner traf, wie dieser sich auf den Weg nach Manne machte, um seine Lesebrille zu holen...

15.03.08
Da muss sich der Homepager erst einmal entschuldigen. Lange Tage wurde diese Seite nicht gepflegt mangels Zeit und natürlich altersbedingter Vergesslichkeit. Immerhin weiß der Homepager noch, dass sein dargereichtert Himbeerbrand geteilte Zustimmung fand, während Siggi und Thomas eher verhalten naschten, nahmen Manne und Werner ein zweites oder drittes Glas davon. Na ja, was echte Genießer sind...
Außerdem wurde für den ersten Mai ein gemeinsames Männerziel gefunden: Das traditionelle Grasbahnrennen in Lüdinghausen. 80 % der Mitgliedschaft fährt mit. Für den Abend ist dann eine lockere Zusammenkunft mit den Frauen von ROMMEE geplant - irgendwie kommen wir da schon hin, von Lüdinghausen aus...
Karten gespielt wurde auch, gar nicht einmal so schlecht und so wenig. Alles in allem ein recht erfolgreicher Abend. So soll es auch sein!

15.02.08 Alles wird gut, so oder ähnlich dachte das Spielquartett, als es sich bei Siggi im Wintergarten traf. Zwar spielte Thomas auswärts auf Schalke, aber der Rest kloppte munter Karten, trank Brände, rauchte verschiedenes Rauchwerk und knabberte an Riekes Selbstgebackenen. Mehr und mehr ist festzustellen, dass an manchen Abenden verstärkt Spirituosen als Aperetif, für zwischendurch und natürlich "hinterher" angeboten werden. Wurden früher sonst "Schnapsreste" aus den Ecken gekramt, gibt es jetzt ab und an gezielte Schmankerl für den Gaumen und Magen. Diese Tatsache sollten wir im Hinterkopf behalten. Entwickelt man mit zunehmenden Alter eine stärkere Affinität zu solch geistigen Getränken? Wir müssen das beobachten. Immerhin wurde ja Siggis Antrag auf der Jahreshauptversammlung über die Durchführung eines Zigarrenseminars positiv angenommen (3:2 Kampfabstimmung!). Seit Jahren gibt es, traditionell halt, die gemischte Käseplatte mit auch unterschiedlichen Brotsorten. Sollten wir NOT-REler gar etwa zu der deutschen Genießerelite zählen, zumindest was die Verbindung von Karten, Käse, Knusperbrot und Kunstvollem Rauchen betrifft (das vierte "K" musste das irgendwie hingezaubert werden...)? Die Zukunft wird es weisen.

Was die Spiele an diesem Abend betrifft, so spielte man munter aber nicht draufgängerisch dahin. Ein bisschen anstrengend war es schon, da die Pause durch den fehlenden fünften Mann entfiel. Aber, man kann ja nicht alles haben... 

03.11.07 Mann-O-Mann. Da schickt der Werner die Magdalena los, um etwas Leckeres zu kaufen. Eigentlich wollten wir ja nur Karten spielen. Ganz normal. Eben. Aber Magdalena kaufte dann diesen Willi-Brand.. (...traf dabei Maria Cron und fragte sie, wie es denn Mari U. Hana so geht...). 
Trotzdem schafften wir es, eine ganze Seite auf dem Spielbogen voll zu bekommen und Werner schenkte uns kräftig vom Willi und diversen anderen Sachen ein. Die Spiele verliefen unterhaltsam bis ziemlich spannend, es gab durch Theo die erste Schokorunde (Schokoerdnüsse in Verbindung mit dem Ausspielen von Karten, Schokos von was auch immer für eine Firma, schmeckten fast wie Klicker-Klícker-Treets) mit Flecken auf den Karten; Werner brachte es auf drei Hochzeiten und einen grandiosen Trumpfsolo (angestoßen durch moralische Unterstützung von Senior Manne). Thomas schaffte es sich einmal zu überge..., sorry, zu vergeben. Aber auch das nur wegen des zunehmend schlechten Zustands der Karten. Siggis Vorschlag, alle Vollen mit Gong anzukündigen wurde einhellig angenommen, wobei der Schreiber jetzt nicht mehr so recht weis, was mit den Vollen gemeint war. Vielleicht kann mir ja einer der werten Kollegen  helfen. Der beste Vorschlag des Abends kam von Manne, der den Mindesttrumpf für alle Spielrunden forderte, wahrscheinlich stark inspiriert von der derzeitigen politischen Lage mit der Forderung nach Mindestlöhnen und seinem desolaten Blatt in Händen. Der Genuss des Willis schlug zudem mehr und mehr auf unsere Sprach- und Sehwerkzeuge, was leichte Konzentrationsmängel zur Folge hatte. 
Alles in allem  machte dieser Abend also Spaß und Lust auf mehr, auch wenn Theo und Manne gegen 2 Uhr 30 als erste den Saal wegen Übermüdung verließen....

13.10.07
Am heutigen Abend wurde etwas Neues durchgeführt: Manne hatte um 18.00 Uhr zum Spielabend eingeladen. Denn, wer früher anfängt, hört bekanntlich auch früher auf, so der allgemeine Tenor. Na ja, so ganz traf das denn nicht zu, denn nur Thomas wurde von Vroni recht zeitig abgeholt. Am Sonntag stand nämlich eine Taufe an. Zwar nicht die von Thomas und Vroni, aber dennoch gebot es sich für unseren Youngster, die Veranstaltung nüchtern und halbwegs wach zu verleben. So quatschte der Rest der Mannschaft ab Mitternacht vom dummen Zeug bis zum politischen Statement alles heraus, was so diesem oder jenem einfiel. Kassenmäßig war der Abend übrigens auch ein Erfolg: Hohe Verluste bei den Favoriten ließen Werners NOT-RE-Geldbeutel klingeln. Neben herrlichem Zigarrenduft aus Siggis und Theos Qualmpinnen (was häufig zu Mannes "Luftkritik" führte) konnte zudem noch Theo spielerisch überzeugen, indem er ziemlich oft ein heiseres, aber festes, RE hervorstieß und dieses mit seinem Partner auch zu gewinnen vermochte. Zu fortgeschrittener Stunde regierte am Tisch meist eine Art Spielfluss-Demenz; die Frage lautete dann: Was mache ich hier überhaupt! Der Wunsch verschiedener Spieler nach Übertragung des Fußballspiels auf WDR2 wurde ganz gemein ignoriert. So wunderten sich einige, dass zwischen einer Menge Oldies keine Live-Berichterstattung der (trost- und torlosen) Partie erfolgte. Manne hatte halt Heimrecht und wieder auf den Oldiesender geschaltet - der Schelm 
Zwischenzeitlich konnte ein weiterer Spieltermin gefunden werden und sogar die Jahreshauptversammlung wurde eingestielt. Nach der langen Sommerpause also doch noch ein goldener Herbst für die REler!

31.08.07 An diesem Abend spielte NOT-RE’s Not-Mannschaft. Nach terminlichen Absagen von Thomas und Werner beschlossen die dreisten Drei, nein, die restlichen Drei, diesen Abend doch nicht allein zu Hause, wie seinerzeit Kevin, zu verbringen. Der Romme-Club ohne Namen mit den werten Damen traf sich auch und so versammelten wir uns bei Siggi. Im gediegenen Wintergartenambiente des Gastgebers fläzten wir uns in Sessel und Couch und erwarteten unsere Getränke. Zu unserer Ehrenrettung sei erwähnt, dass Siggi sogar Karten auf den kleinen Tisch zwischen uns gelegt hatte. Bloß stand da „Skat“ drauf. Na ja, wir nahmen Sie sowieso nicht in die Hand.
Dafür kam Siggi mit einigen Leckereien: Obstbrände, auch mit Vanille-Geschmack, sowie ein Dornfelder Likör. Tja, mit drei Mann kann man schon einige Pinnchen trinken und so genossen wir die edlen Tropfen, sprachen dabei über die Weltpolitik, Ausländerproblematik, Jugendproblematik und über unsere Jugend (Damals war auch nicht alles besser... oder doch?). Manne erzählte voller Eifer und Einsatz von seinem Elektriker-Dasein, jetzt unter amerikanischer Flagge und  zwischendurch gab’s auch etwas zu kauen.
Gegen zwei Uhr am Morgen machten wir uns auf den Heimweg, leicht alkoholisiert. Stunden vorher hatten wir noch über unsichere Werner Straßen diskutiert und dann marschierte man alleine durch die Nacht! Kein weiter Weg zwar, aber immerhin. Da musste der Schreiber an die Jugendabteilung denken, die oft des Nachts alleine nach Hause gelaufen war, damals, als sie noch in Werne residierte. Tja, da wird man nachdenklich...

04.05.07
Eine Frage hing wie das berühmte Schwert des Demaklos über diesem Abend: Wie würde das Bockbier schmecken? Großtönig war der Mai zum Bockmonat ernannt worden und je näher der Termin rückte, desto nervöser wurden die Spieler. Aber - es bestand kein Grund zur Sorge. Alles wurde gut.
Da ein mildes Wetter vorherrschte, setzte man sich erst einmal gemütlich in Theos überschaubare Gartenanlage und ließ die Seele baumeln. Das Bockbier wurde gereicht, Einbecker Ur-Bock. 80 % der Anwesenden mochten es! Surprise! Nur Werner schmeckte zurückhaltend weiter ab und entschied sich als einziger Spieler, den Abend weiter mit seinem geschätzten Krombacher zu gestalten. So hockte man politisierend bis nach 22 Uhr unter dem Sonnenschirm. Sogar die Käseplatte wurde dort gereicht. Schweren Herzens raffte sich die Gesellschaft schließlich auf, um an den Kartentisch zu treten. Theo öffnete ein neues Päckchen Spielkarten, was Werner zur Bemerkung veranlasste, dass er so ein Päckchen auch noch gerne hätte. Laut Theo kein Problem.
Die Spielrunden begannen fulminant. Theo brachte es sensationeller Weise auf zwei glatte RE-Rufe in vier Spielen. Die gewann er natürlich auch. Siggi machte nur Striche in Theos Spalte. Es fing gut an...
Es kam wie es kommen musste: Bockrunde 1. Innerhalb dieser Runde dann noch Bockrunde 2. Doppelte Summe bei Niederlage. Die Kasse füllte sich, aber am Ende des Abends war eigentlich nicht mehr drin, als sonst, da die Spielrunden erst gegen 22 Uhr 30 begonnen hatten. 
Irgendwann ging die Kiste Maibock zu Neige, sogar Manne mochte dieses köstliche Nass (leicht lieblicher Abgang...). Alle hatten leicht einen im Schuh. Der Umstieg auf das Standardbier Krombacher war hart, aber alle waren sich einig, dass es im nächsten Mai mindestens 2 Kästen Bockbier geben muss.
Gegen 1 Uhr am Morgen oder etwas später endete dann die fröhliche Runde, Vroni holte ihren Thomas ab, weil sie am Samstag arbeiten musste, aber Insider wissen, dass Thomas nur den nötigen Schlaf benötigte, um das harte Heimspiel seiner Schalker in der Arena mitverfolgen zu können... 
Alle brachen auf, leicht wankend wie die Ähren im lauen Sommerwind, aber mit einem breiten Grinsen im Gesicht. 
Schön war's...

20.04.07
Endlich war es so weit: Der erste Spielabend im neuen Jugendheim, genauer gesagt, im neuen Domizil von Thomas (und Vroni). Zeitgleich hatten ja die Mädels ihre Spielabend. Diese durften im Wohnzimmer mit den Karten wedeln während die REler in den Partykeller geladen wurden. Ausgiebig wurde über die Ostertage gesprochen, Manne gab einen kompletten Reisebericht über den Schwarzwald zum Besten. So ließ es sich der Gastgeber nicht nehmen und schenkte fleißig den Löckeschen Weihnachtstropfen aus. Die Gläser waren nie bis zum Eichstrich (laut Siggi heißt das anders, dem Schreiber fällt nur nicht ein, wie es heißt...) gefüllt sondern darüber hinaus. So hatte der Trinker (bitte das Wort nicht so nehmen, wie man es nehmen könnte...) arge Probleme, kein klebriges Nass zu verlieren. 
Es wurde auch Karten gespielt. Theo knallte einen Luschen-Solo voll in die Büsche. Siggi freute sich darüber diebisch, hatte bis dahin Theo nicht sehr viel verloren. So konnte Siggi getreu seinem Motto: "Alles für Söst!" eine Menge Punkte für Theo notieren. Werner mit der Kasse ist immer darauf bedacht, den Reichtum NOT-REs zu mehren, da ja im August immerhin das 5jährige gefeiert wird.
Das Problem des "Wie-nach-Hause-kommen" stellte sich für die REler an diesem Abend/Morgen nicht. Die Mädels fuhren - was will man mehr?

16.03.07
Zuerst saßen sie nur zu dritt herum, Siggi, Manne und Werner. Theo kam ein wenig später, er kam zu Hause irgendwie nicht aus dem Quark! Thomas erschien noch später, da er seines Vaters Schweinehüter für ein Wochenende war und auf das Erscheinen von Baby-Schweinen wartete. Da diese das Licht der Welt doch noch nicht erblickten, konnte er zum Kartenkloppen erscheinen. Wobei Werner darauf hinwies, dass er früher nach Hause müsse, da am frühen Samstag Morgen die Arbeit bei Wernes größtem Bauaufzugshersteller auf ihn wartete. Als Theo die Spielhölle betrat, hatten sich die bereits Anwesenden an ein oder zwei Obstlern gütig getan. Als Thomas auf der Bildfläche erschien, gab es wieder Obstler und man machte sich an die Käseplatte (nebst selbst gebackenem Brot von Rieke). Dann endlich wurden die Karten gemischt - leider hatte Theo die druckfrischen Spielkarten vergessen und so mühte man sich mit den "gebrauchten" Karten von Siggi ab. Nach einigen Runden klebten diese stark zusammen, trotzdem verzählte sich niemand beim Ausgeben - oder nur einmal. Das weis keiner mehr so genau - zumindest der Schreiber nicht. Das Spielglück wogte hin und her, zwischendurch gab es wieder einen Obstler, Theo gähnte, je zwei Zigarren für die entsprechenden Raucher und durchwachsene Spielkarten für alle - halt ein Abend aus dem vollen Leben. Erst verabschiedete sich Werner, dann holte Vroni Thomas ab und zu guter Letzt übermannte Theo die Müdigkeit. Es gab noch zwei Obstler, Theo nickte ein. Siggis Kommentar: "Der Theo schläft" brachte Manne und Theo dazu, sich zu erheben und Siggi noch einen schönen Morgen zu wünschen. Alles für Söst... 

23.02.07 Werner nutzte sein Heimrecht vollends aus und lieferte sich etliche Runden lang nur Nullstriche auf dem Blatt des Schriftführers. Er hatte wahrlich eine Glückssträhne. Manne kämpfte sich wie üblich locker über die Runden, aber Siggi, Thomas und Theo brillierten nur mit hohen Verlusten. Besonders Thomas preschte in dieser Beziehung mächtig vor und hängte alle ab. Auch sein vorzeitiger Ausstieg aus der Runde konnte ihn da nicht mehr retten.
Auch an der Zigarrenfront gab es einen Rückschlag; zwei lecker aussehende Zigarren entpuppten sich als in Vanillepudding getränkte Krautwickel. Ohne Vanille hätten sie bestimmt besser geschmeckt. So kam zum üblichen Nebel noch der Duft von Dom-Rep-wer-weiß-von-wem-und-wie-getränkter-Pudding-Zigarren. Theo und Siggi verständigten für die Zukunft auf die Standard-Rauchwaren mit Gaumenfreuden-Garantie. Manne hatte dafür nur ein müdes Husten übrig! Wahrscheinlich wird er ihn naher Zukunft bei den Vereinten Nationen um Artenschutz für Nichtraucher vorsprechen.
Werner hingegen plagte ein anderes Problem: Der Jahrestag. Der offizielle natürlich, der Tag, an dem die Urkunde ausgestellt worden war, der 5. Juni 2002. Theo wies noch einmal, wie schon vor einiger Zeit, auf den inoffiziellen Jahrestag hin, was aber nicht dem offiziellen Jahrestag widersprach. So soll dieser im August begangen werden. Alle freuten sich. Auch ein Reisewochenende im nächsten Jahr wurde vom Kassierer angeregt und zur Kenntnis genommen. Ebenso Mannes Antrag auf ein Einzelzimmer bei eben jener Reise. Nun, er ist immerhin der Älteste und genießt somit besondere Rücksichtnahme...
In den frühen Morgenstunden des 24. Februar ging es dann für den Rest heimwärts. 

24.11.06
Heute fand der wahrscheinlich letzte Spielabend statt ... am Friedstein! Ende der Meldung ... Quatsch. Natürlich geht es weiter, leider wird es für die Werner Delegation von nun an mit Kosten verbunden sein, von Werne nach Horst und zurück zu kommen. Leider sind wir nicht mehr alle so jung die die Jugendabteilung, als dass wir jedes Mal einen Fußmarsch hinlegen könnten. Aber nichts desto trotz werden wir Thomas etwa zwei Mal im Jahr in Horst aufsuchen und ein fröhliches NOT-RE schmettern. Vergessen dürfen wir nicht, dass Thomas etwa acht Mal nach Werne kommen muss. Aber wie schon erwähnt: die Jugendabteilung...
Fröhliche NOT-REs schmetterten wir an diesem Abend auch. Trotz schleppenden Beginns entwickelten sich doch reichlich unterhaltsame Spiele, wobei es zwei Höhepunkte gab: Doppelter Dullensturz! Das an einem Abend! Was wir vielleicht in fünf Jahren einmal geschafft hatten, konnten wir heute zweimal vollbringen. Ein guter Spielabschluss in diesem Jahr. Das Theo dann noch versehentlich eine Solo mit zwei Re-Damen spielen und verlieren musste, sei hier nur am Rande erwähnt. 

01.09.06
Komplett trafen sich die REler an diesem Abend bei Siggi im Wintergarten. So durften wir spieltechnisch betrachtet die dortigen neuen Sitzmöbel einweihen. Was uns auch sehr gut gelang, ohne irgendwelche Schäden am Mobiliar zu hinterlassen (bis jetzt noch keine Reklamationen...) Natürlich schmeckten die Pausenhäppchen wieder lecker und Manne kämpfte mit starken Hustenanfällen nach den Rauchattacken von Siggi und Theo (von Werner spricht in diesem Zusammenhang komischer Weise niemand...).
Großen Raum nahm natürlich die geplante Fahrt nach Aurich ein. Letzte "check up's" wurden getätigt. Jeder weis nun, was er machen muss, na, und das ist ja schon mehr, als man von Männern in diesem Alter erwarten kann. Leider kommen die neu anzuschaffenden Polo-Shirts nicht mit, da Thomas ein XXXL-Problem mit dem Shirt eines der Mitglieder hatte und dieses den Liefertermin verzögert. Nun, dann erkennt man die NOT-REler halt nicht von weitem am Aussehen, sondern man hört sie denn um so besser. Wahrscheinlich werden sie dann verstärkt singen (...und dann zieh'n wir in das Restaurant!). 
Man wird sehen.... gemäß dem Motto: Lieber ein NOT-RE auf der Hand als gar kein Fleisch auf dem Teller!

09.06.06 (bei Theo)
-> hier geht es weiter->
10.06.06 Stadtlauf ->hier geht es wetier->

12.05.06 (bei Manne):
Frönte man vier Wochen zuvor noch intensiv dem Kartenspiel, so lief dieser Abend spieltechnisch völlig aus dem Ruder. Thomas und Theo, die die Radeberger Klause von hinten durch den Garten betraten, fanden Werner, Siggi und den Spielwirt schon launig plauschend an der beliebten Theke vor. Da es Theo nicht so gut ging, bestellte er bei Manne erst einmal einen Radeberger Tropfen. Das ließ sich Manne nicht zweimal sagen. Blitzschnell tauchte er zum Kühlschrank hin ab und zauberte das braune Gesöff hervor. Schnell waren die Fuhrmannspinnchen gefüllt und mit mehr oder minder großen Schlucken geleert. Der Rest des Abends ist Geschichte. Die Zungen wurden lockerer, der Hunger größer und erst vor Mitternacht stellte man schließlich fest, dass ein wenig Kartenspielen zu einem Spielabend dazu gehört! Leider hatten bis dahin schon weitere Kräuterlinge den Weg allen Schnapses gefunden und die Herren bemühten sich mehr schlecht als recht in Spiellaune zu kommen. So konnte es passieren, dass eine Spielrunde mehr als eine viertel Stunde dauerte, weil man nebelversunken auf seine Karten starrte und sich fragte, wozu diese überhaupt dienen sollten.

Letztendlich schlug Siggi den Spielabbruch nach gut einem Dutzend Spiele (!) vor, von Werner unterstützt, der ja lieber Umsatz in der Kasse wegen Söst gesehen hätte. Dann verließen alle die Radeberger Klause und schwebten leicht schwankend nach Hause. Manne winkte einmal kurz und verschwand wieder in der Klause. Die Frauen, die alle bei Margarete noch saßen und gerade ihr Kartenspiel beendeten, staunten nicht schlecht, als TuT fröhlich hereinscharwänzelten und einen wahrlich unnüchternen Eindruck machten...

07.04.06 (bei Werner) : Leider liegt von diesem Abend keine handschriftliche Notiz vor, aber der Homepager kann sich sehr gut daran erinnern, dass er eine wahre "Fuchs"-Allergie entwickelte, ja; von Spiel zu Spiel regelrecht steigerte. Die Füchse lagen ihm schwer wie Blei in den Händen und die gesunde Gesichtsfarbe kehrte erst dann zurück, als die Füchse sicher "gefangen" worden waren. Irgendwie fanden diese Karten jedoch ständig den Weg in Theos Kartensammlung...

10.03.06 (bei Thomas) : Manne zeigte sich hoch erstaunt, als Theo anrief und sein Eheweib anbot, dass diese die Herren der Karten außerhalb des Beckingsbusch bringen könne zwecks Kartenspielens. Manne wäre natürlich viel lieber gelaufen, doch irgendwie hatten Theo und Siggi nicht die recht Lust dazu und so fuhr das Taxi zum Spieltermin. Werner hatte sich abgemeldet. Er musste den Pflichten eines leidenden Angestellten bei BÖCKER WORLD WIDE nachkommen und in Willingen mit festem Schuhwerk nach einer Menge Brainstorming einen Stiefel heben, yeah! Die Kartenbrüder hoffen, dass er eine Menge Spaß dabei hatte!Spielabend verlief entsprechend anstrengend. Es fehlten einfach die Spielpausen. Dafür gab es eine Menge netter Spiele, Siggi und Theo duellierten sich mit Soligeboten, wobei Siggi dann erfolgreich sein Solo spielen konnte (Bauernsole 90 gegen einfaches Damensolo). Manne gab sich sehr redselig an diesem Abend und trug wesentlich zur Unterhaltung bei. Er zeigte dieses Mal keine Schwächephase, dafür verlor Theo zwischenzeitlich den Überblick über sein Kartenwerk und spielte am Ende gelinde gesagt etwas behämmert. Dafür durfte Siggi ihm die meisten Punkte aufschreiben. Thomas musste des öfteren die Terrassentür öffnen, damit Manne die Frischluftzufuhr ermöglicht wurde. Theo und Siggi rauchten wieder ihre Granaten. Thomas schloss vorsorglich die Wohnzimmertür, damit die beiden keine bleibenden Gerüche in seiner Wohnung hinterließen.Den Heimweg traten die drei Buschler dann zu Fuß an. Schnellen Schrittes hasteten sie gen Heimat, was Manne zur Bemerkung veranlasste, ob Siggi und Theo immer so hetzen würden. In Rekordzeit war der Beckingsbusch erreicht.Den Morgen graute es und Thomas hatte nach seinem Bekunden am Samstag eine völlige Undynamik. Irgendwie hatte es Manne geschafft, dass er eine größere Menge Schnappes ausschenkte. Und als Gastgeber trinkt man natürlich mit. Das gebietet die Höflichkeit.Wohlsein!

10.02.06 (bei Siggi) : Dieses Mal konnten wir im neuen Wintergarten spielen. Natürlich weihten Siggi und Theo des Raum sofort mit mehreren Rauchopfern ein, was bei der spät heimkehrenden Rieke einen nebeligen Eindruck der Versammlung hinterließ. Werner verabschiedete sich schon um etwas 23.00 Uhr, da er am Samstag im Auftrag des Herrn ins Münsterland reisen musste. Dafür hielt es Manne dieses Mal sehr lange (bis zum Schluss) aus und wurde von Siggi mit tiefgefrorenem Linien-Trunk oder ähnlichem belohnt. Da die Fußbodenheizung sehr gut funktionierte, breitete sich schnell eine kleine Wasserlache auf den Fliesen aus, dort, wo Siggi die unterkühlte Flasche abgestellt hatte. 
Aufgrund der wirtschaftlichen Lage (wie immer beschi...) und der damit verbundenen politischen Lagen ( wie immer desolat) diskutierten die Herren bis zur Futterpause, so dass mit dem Spiel erst um 22.00 Uhr begonnen werden konnte. Zumindest konnten einige Termine festgezurrt werden, darunter auch der Wandausflug nach (eigentlich Söst) nach Aurich per Eisenbahn. Thomas bot sich für diesen Termin an, einen Wandertag zu organisieren ... aber diese Meldung ist natürlich eine Ente, denn wandern muss Thomas mit seiner Abteilung eigentlich zu 80% der Spielabende - und das reicht ihm natürlich.
Die Spiele verliefen sehr ruhig. Schwarz wurde auch gespielt (Hört, hört), Theo legte elegant eine Negativserie fast von Beginn an hin und Manne spielte mit wenig Verlust so cool wie immer.

04.11.05 (bei Siggi) : Im Wintergarten konnten wir an diesem Abend noch nicht spielen, aber wir konnten uns von den Baufortschritten ein klares Bild machen. Nach diesem Bild begaben wir uns zu den Doppelkopfbildern und spielten komplett und ziemlich lange ein paar schöne Bilder - äh - Blätter. Siggi präsentierte uns doch dabei glatt seine alten VEW-Karten, die nach kurzem Protest aber dennoch anerkannt wurden (für diesen Abend).  Nach einer leckeren Schmankerlnpause mit einem Käse aus Schwaben, dessen Name dem Schreiberling entfallen ist (Schande), spielten wir bis nach Mitternacht und stellten einen neuen Zeilenrekord (für die letzte Zeit) auf Siggis Punkteblätter auf. Zum ersten Mal seit langer Zeit musste kein Schnitt errechnet werden, da Manne bis zum Schluss dabei blieb! Ein weiteres Novum stellte die hohe Konzentration der Mitspieler dar: Kein einziges Mal an diesem Abend vergab sich jemand oder warf die Karten durcheinander. Brova! Brova!
Die Kassenlage war nach dem superben Mit-den-Damen-Ausflugs-Abend trotz aller Ausgaben stabil. Aber - wir fangen praktisch wieder bei 0,00 EUR an. Wir haben die Kasse wirklich leergefressen,sozusagen so wie es die Heuschreckenhorden in Afrika zeitweise mit Teilen Äthiopiens machen. Wir werden uns mächtig ins Zeug legen müssen, wollen wir die Damen im nächsten Jahr wieder ausführen. Da helfen nur Bockrunden, die aber nur im Mai stattfinden sollen, aber dazu mehr auf der JHV.

09.09.05 (bei Werner) : Diesen Abend kennzeichneten hauptsächlich zwei Dinge: Theo kam später und Manne ging wieder früher. Die Runde wartete ziemlich lange auf Theo und man spielte nur vier Spiele - oder so. Das konnte Mannes Schnitt dann auch nicht retten, als er ging, denn die Spielepunkte läpperten sich am Ende der Runden ordentlich zusammen und so konnten alle etwas für den kommenden Ausflug mit den Damen spenden.

26.08.05 (bei Manne) : Nach langer, erholsamer, regenerativer, sozialpädagogisch wichtiger Sommerpause, trafen sich die werten Mitglieder in Mannes RADEBERGER KLAUSE zum ersten Spielabend in der Rückrunde zur nicht stattfindenden Westdeutschen Meisterschaft für den Bezirk Nordrhein-Westfalen, Gau Unna, Kerngruppe Werne-Beckingsbusch. Zuerst wurde die Theke begutachtet und für gut in Schuss befunden. So kam das erste Bier und mit Doriene durfte dann der erste Becher RADEBERGER geschluckt werden. Da der Rest der Spielerfrauen kulturellen Höhepunkten in Heessen nachging, oblag es der Hausherrin der RADEBEGER KLAUSE, auf Anstand und Sitte in jenem "verr(a)uchten" Keller zu achten. Nach dem Schnaps verzog sie sich aber in ihre Gemächer. So konnten sich die Klassespieler über die Käseplatte hermachen. Da fielen die Krümel und Käsestücke wie sonst nur die Re-Damen! 
Irgendwann mahnte aber Senior Manne die Belegschaft zum Absitzen am Spieltisch. Fast aber verspielte er sich seinen Heimbonus. Wollte er doch mit "nachgemachten" Doppelkopfkarten spielen! Wie unsportlich. Wo doch jeder der Kameraden einen Satz "Clubkarten" erhalten hat. Nun, nach reiflicher Überredung wurde das neue Paket angebrochen. Es herrschte Friede am Tisch.
Typisch krass war zu Beginn Theos Nichtverfolgung des Spielgeschehens, welches darin gipfelte, dass er mit den Hochzeitsdamen ein stilles Solo spielen musste. Mit eisenharten Nerven und ohne mit einer Wimper zu zucken fuhr er sein Spiel zu Bruch. Ein teurer Start! 
Nachdem Siggi von seinen Lüneburger Heide-Wanderplänen im Herbst berichtete, meinte Manne, dass man ja auch in die Nordöstliche Gegend von Deutscheland hinausflügen könnte. Im Hinterkopf hatte er natürlich den Verzehr von Radeberger Kräuterschnaps, der ja wahrhaftig bekömmlich ist. Aus seinem Urlaub an der Ostsee brachte er einige Flaschen mit in die Klause.
Die Hollandurlauber Werner und Theo berichteten von einem Ohrwurm, importiert aus Nord-Holland, der sich ständig durch ihre Gehirnwindungen schlängelte: De zwarte Zigeuner. Auf Holländisch. Logo. Leider kannten sie den Text nicht. Aber die Recherchen laufen, Ergebnisse (Sangesergebnisse) werden im Laufe des Halbjahres erwartet. Der Anfang des Liedes klang aus ihren Mündern wie: De schwatte Zicheuner, oder so ähnlich. Thomas, auf Stippvisite bei den Hollandurlaubern, konnte immer wieder nur grinsend und kopfschüttelnd De schwatte Zicheuner bestätigen. Er war beim Besuch in diesem unvergesslich krusseligen Ramsch-Trödelladen im "Freizeitpark" von St. Martenszee dabei. Eigentlich sollten die drei nur die Kinder beaufsichtigen, aber gegen ein wenig Kültür konnten sie sich nicht erwehren. In Erinnerung an dieses "Shoppingcenter" laufen einem immer noch die Pickel über die Hautoberfläche.
Im Laufe des Abends entbrannte noch eine Diskussion über die Größe von Fußballfeldern in Deutschland und überhaupt. Werner konnte sich diffus an große Toleranzen erinnern, aber niemand wusste etwas Genaues nicht. Einen Tag später überreichte Werner Theo während der Radtour des Siedlerbundes einen Notizzettel mit den recherchierten Maßen (Infos auf der Homepage des DFB): Auf nationalen Plätzen ist eine Länge von 90-120  m und eine Breite von 45 - 90 (!) m erlaubt. International sind die Grenzen enger gesteckt: Länge 100 - 110 m, Breite 64 - 65 m. Tja, man lernt halt nie aus.

Ein paar Spiele gab es auch noch, natürlich, aber die Notizseite mit den Spielergebnissen unseres Siggi füllte sich nur knapp über die Hälfte. Manne überkam ab Mitternacht große Müdigkeit und freundlichst wünschte er uns einen schönen Nachhauseweg. Gegen 2 Uhr am Morgen verließen die Zocker ihre Höhle und marschierten gen Heimat. Siggi begleitete die Jugendabteilung von Thomas noch ein Stück bis zur Grenze des Beckingsbusches - sicher ist sicher. Werner und Theo trennten sich am Spielplatz, wohl wissend, dass an diesem Morgen noch keine Tageszeitung in ihrem Briefkasten warten würde...

03.06.05 (bei Theo) :
Endlich konnten wir wieder komplett zum Spiel antreten, was sich besonders positiv auf die "Pinkel"-Pausen auswirkte. Manne kam ein wenig zu später, weil ihm böse Nachbarn unartiger Weise eine falsche Uhrzeit genannt hatten und er somit dort noch ein Bier trinken musste. Wir meinen: Pfui, ihr Nahbarn! Trotz, dass wir relativ lange spielten, konnten wir seltsamer Weise nicht sehr viele Spiele bestreiten. Siggi bekam seine Seite mit den Spielzahlen nicht voll! Der Vorschlag aus der Runde, große Kästchen und Zahlen für Halbblinde sowie DIN-5-Papier zu verwenden, fand daraufhin große Zustimmung. Siggi wird sich hierüber Gedanken machen. Weiterhin soll auf dem nächsten Spielabend noch einmal das "Problem" Bockrunde angegangen werden, damit die Umsatzzahlen verdoppelt werden können. Wir berichten exklusiv nach dem nächsten Spielabend. Nach viel Käse und einem Haufen Bier fanden die letzten Gäste (Thomas und Werner) in den frühen Morgenstunden noch den Heimweg. Theo blieb es, nach einer leichten Schwächephase zwischen zwei und vier (oder so), um halb fünf für "Klar Schiff" zu sorgen. Aber aufgrund der pflegeleichten Spielerrunde war dies schnell geschehen und er konnte sich der Morgenzeitung widmen. Höhepunkte waren einige Schwarz-Spiele, die den jeweiligen Spieler hohe Verluste aber der "Für Söst"-Kasse gute Einnahmen bescherte.So muss das sein. Dann klappt das auch mit dem gemeinsamen, gemütlichen, sehnsüchtig erwarteten, danach nie wieder zu vergessenden Abend mit den Spielerfrauen...

08.04.05 (bei Thomas) : Trotz eines minimierten Teilnehmerfeldes - Manne musste kurzfristig arbeiten - konnten einige EUROS eingespielt werden. Die Diskussion über die Einnahmen"verwertung" erbrachte, dass doch mit den Frauen im Herbst definitiv etwas unternommen werden soll. Näheres wird bei den nächsten Kartenabenden besprochen. Da im Mai irgendwie viel zu viel los ist und kein Wochenendtermin gefunden werden konnte, gibt es im Juni zwei Termine. Danach geht es wahrscheinlich im September wieder weiter, bedingt durch die Ferienzeiten.  

18.03.05 (bei Manne) : In der Radeberger Klause konnte Theo endlich die lang erwarteten Kartenspiele vom Doko-Shop vorstellen. Sie fanden allgemein positive Anerkennung, außer dem testweise bestellten Deutsch-Französischen "Freundschaftsblatt", welches nur leichte Verwirrung in den Händen der Spieler verursachte (wegen der verschiedenen Schriftzeichen). Nach einer Runde (oder zwei) wurden die Blätter aus dem Rennen genommen und in Rente geschickt. Jedes Mitglied erhielt dann sein Kartenspiel für seinen Spielabend.
Zudem beschloss die Runde, dass mit den Frauen im Herbst erneut ein vergnüglicher Abend durchgeführt wird. Finanzielle und organisatorische Regularien werden noch besprochen. Schwierigkeiten gab es noch mit den nächsten Spielterminen, aber am nächsten Spielabend sollten sie beseitigt werden können.

03.12.04 (bei Theo) : Der Berichterstatter weis im Nachhinein gar nicht mehr, was an diesem Abend so gelaufen ist. Muss ein ruhiger Abend gewesen sein ohne spektakuläre Spielzüge und ohne ausschweifenden Alkoholkonsum. Zumindest legten wir an diesem Abend den Termin für die erste Jahreshauptversammlung fest. Nach drei Jahren Vereinsgeschichte gehört sich das sowieso. Der Kampf um die offenen Posten ist hiermit eröffnet. Einzig Thomas und Manne als jüngster und ältester Spieler haben um ihre Titel keine Existenzängste auszuleben. Nur Werner als "Vereinswirt" hat eventuell Konkurrenz bekommen... Na ja, die Kasse führte er mehr als zufriedenstellend, da sind war ja ein wenig stolz auf ihn und Siggis Listen sind eine Wonne, obwohl sie in der letzten Zeit gar nicht mehr voll wurden. Äh, habe ich mit den letzten Sätzen eigentlich Wahlkampf betrieben? Uiijuijuiii. Wenn das mal keinen Ärger gibt...

04.11.04 (bei Thomas) :
Da saßen sie erst einmal nur herum: Thomas, Werner und Siggi! Drei Mann - und kein Befe..., äh, ein Doppelkopf-Kartenspiel. Wie sollte das funktionieren? Tja, Manne musste am Samstag früh raus, um die Weltnotstromversorgung in Lünen zu sichern und meldete sich zu diesem Kartenspielabend ab. Theo kündigte beim letzten Meeting an, dass er sich locker und lustig in die businessenglischsprachige Bevölkerung einreihen möchte durch den Besuch eines Crashkurses in English for EineMengeAhnungVonGarNichts-AberDasVollGut. Er tauchte erst gegen fast 22.00 Uhr auf. Ansonsten gab es vor dem Spiel die obligatorische Käse-Schmaus-Platte und zwischendurch ein paar Runden Eckpaohl (oder so ähnlich), was aber der Spiellaune keinerlei Abbruch bereitete. Das Quartet spielte immerhin bis, naja, so etwa zirka halb zwei oder so... Nun, es kam Geld in die Kasse und beschlossen wurde, dass, wenn runde Geburtstage anliegen, von jedem Pärchen 25 EURO bezahlt werden. So gegen drei Uhr am Samstag marschierten drei Mann heim - ohne zu singen - Manne war ja nicht dabei (und übrigens kurz vor dem Austehen).

01.10.04 (bei Werner) : 
Vollzählig versammelten wir uns an der Theke, wo wir uns wider Erwarten nicht lange aufhielten. Wir waren heiß - heiß aufs Kartenspielen, logo. Zudem hatte Manne nicht sonderlich viel Zeit, da er am Samstag morgen zur Arbeit musste. Spieltechnisch war der Abend durchwachsen, einige Solis wurden aufs Parkett gelegt, wobei sich Theo mit seinem "Luschen"-Solo voll auf die Schnau... legte. Det war's erstmal.

11.09.04 (bei Manne) : 
Thomas musste an diesem Abend pausieren. Soziale Pflichten (irgendein Geburtstag) hielten ihn von uns fern. In vieler Hinsicht schade und gar tragisch! Zum einen waren wir nur zu viert (keine Pause, Spielverzögerung beim Pipigehen usw.) zum anderen verpasste er einen unterhaltsamen Abend (nicht spieltechnisch betrachtet). Unser Problem war, dass wir erst gar nicht von Mannes Theke loskamen (bla, bla, bla, bla, bla, bal... wir hatten halt viel zu erzählen und zu politisieren). Hinter der Thekenbrüstung lockte verführerisch der Käse (nicht das Weib - auch schade) und Manne brachte uns aus seinem Sommerurlaub etwas Leckeres dar: Radeberger als Schnaps. Wieder eine Bildungslücke geschlossen, wo wir doch dachten, dass Radeberger nur ein Bier sei! So gab es schon drei Pinnchen vorweg. Das Kartenspiel ging dementsprechend locker in die ersten Runden - wir schafften derer aber nur 10 oder 11. Dann war Sense. Essig. Aus. Finito! Wir standen wieder an der Theke, bei Käse, Bier und Radeberger. Spielerisch bot der Abend zwar einen gewaltigen Höhepunkt (Siggi: Buben Solo! - Theo: guckt, und wundert sich, dass er keine Bauern auf der Hand hat, dafür aber fast alle Damen. Logische Folge: DamenSolo! Er staunt über sich selber, der Rest nicht weniger - Siggi: 90! - Theo: Überleg, zweifel, zweifel, überleg, guckSiggian, überleg, Mutzusammenehm' : 90! - Staunen am Tisch! Dann überlegender Sieg...) Dieses Spiel geht zweifelsohne in die Geschichte unseres Clubs ein. 
Das war es dann auch schon. Wie gesagt, der Rest spielte sich an der Theke ab. Irgendwann kam die Idee auf, mit den Frauen über den Ausflug zu reden und natürlich auch über die Kosten. Werner und Siggi übernahmen den Telefonterrorpart! Nach harten Verhandlungen zwischen den zweien und Margarete und Rieke konnte kein Konsens gefunden werden. Erst erbaten wir einen Zuschuss von schlappen 50 €, dann machten wir ein Friedensangebot von nur 90 €. Komischer Weise gingen die Frauen darauf nicht ein! Fassungslos lehrten wir Mannes Restvorrat an Radeberger und begannen mit der Vernichtung seines Ramazottis (ansatzweise gelungen). Irgendwann übermannte uns die Müdigkeit und wir schleppten uns nach Hause. So war es, Thomas, sag' Du etwas dazu...

10.07.04 (bei Siggi) :  Das heiße Sommerwetter haut einem glatt die Gehirnsubstanz weg und man fragt sich, was in den letzten Tagen so passiert ist. Eigentlich nur heißes Wetter und wenig Lust auf PC-Sitzungen. Der Spielabend bei Siggi ist somit im Nebel der verdampfenden Körperwärme und der allgemeinen Urlaubszeit  versunken. Immerhin kamen wir wieder sehr spät nach Hause und im Laufe des Abends gab es einige Pinnchen "Braune", zwei sogar vor dem eigentlichen Kartenspielen und dem Imbiss. Das spürten die Spieler. Immerhin einigten sich die werten Mitglieder auf einen regelmäßigen Zusatzbeitrag zur Finanzierung einer gemeinsamen Fahrt. Applaus! Jetzt ist wieder Schluss mit Tippen... 

04.06.04 (bei Thomas) : 
Thomas konnte einem schon etwas leid tun - um acht Uhr (eigentlich sind wir in der Regel regelmäßig und meistens doch fast, wenn halt nichts dazwischen kommt und wir den Weg finden und auch nicht aufgehalten werden, pünktlich!) erschien kein Doppelkopfkollege zum Damenkloppen. Laut seiner Aussage später lag er dann schon auf der Couch und grummelte. Aber, das Spiel wurde dennoch angepfiffen, also, gegen neun Uhr (Werner, Siggi und Theo trudelten gemeinsam per Taxi ein)  konnten die Karten auf den Tisch geworfen werden (oder später - vorab gab es die allgemeinpolitische Erörterung der wirtschaftlichen Lagen in Deutschland, der Welt und Drumherum). Manne meldete sich bedauerlicherweise ab - er musste auf Westfalia, neudeutsch DBT, den Strom sichern. So wurde pausenlos gespielt - natürlich unterbrochen von der Verspeisung von Käse und Brot. Theo konnte diesen Abend für sich entscheiden, knapp vor Siggi, dem an diesem Abend nicht sooo viel gelang. Theo brachte es sogar fertig aus Versehen ein Solo zu spielen, da er vor lauter Aufregung vergaß, für eine Hochzeit auf den Tisch zu klopfen. Aber, die Damen waren halt so liebreizend... und so gewann er dieses Spiel souverän. Leider konnte Werner von Theo die fällige Spielschuld nicht kassieren - der hatte nur einen "Schein" dabei. Um 3 Uhr 30 bewegten sich die drei Beckingsbuschler dazu, den Heimweg anzutreten, sichtlich geschafft vom Dauerspiel.

30.04.04 (bei Theo) :  Trotz leichter bis schwerer Irritationen bezüglich des Termintausch von Thomas und Theo fanden sich alle Doppelkopfspieler zum Spielabend ein. Bevor der Spielbetrieb aufgenommen werden konnte, wurde erst einmal die geplante Fahrt besprochen. Siggi hatte sich dazu Unterlagen aus Söst kommen lassen, die von allen Beteiligten wohlwollend studiert wurden. Nach einigen Diskussionen waren sich alle einig, dass sich eine "Übernacht"-Fahrt nur lohnt, wenn das entsprechende Rahmenprogramm im zu besuchenden Ort stimmt. Kurzfristig soll erst einmal ein Abend mit unseren Frauen geplant werden, mittel- bis langfristig dann die Fahrt. Erster Termin kann auch mit dem aktuellen Kassenbestand bestritten werden, letzterer bedarf einer gewissen Ansparphase. Darüber wird beim nächsten Spielabend nochmals gesprochen werden. Theo schlug eine Art Startgebühr für jeden Spielabend vor, damit der Kassenbestand aufgestockt wird und es bei einer eventuellen Fahrt nicht zu ständigen Umlagen kommen muss, falls die Kasse schon nach drei Stunden fröhlich geleert sein sollte. Man wird sehen.
Aufgrund der längeren Besprechung fiel natürlich der Spielumsatz an diesem Abend eher mager aus. Beim nächsten Mal fällt dann das Gequatsche kürzer aus, so dass mehr die Karten fliegen. Versprochen...

19.03.04 (bei Werner) : 
Es ist zum Kartenfressen! Da hatte Werner doch Heimvorteil an diesem Abend und was macht er!? Er versaubeutelt das Eröffnungsspiel! Dieses war doch total sicher, die Karten wurden von Theo absolut goldrichtig verteilt  und was macht unser Kassenwart? Der bedient falsch! Das hasse noch nicht gesehen (...äh, zumindest nicht sooo häufig - und schon gar nicht zur Eröffnung...). Mannes scharfem Blick entging dieser Fauxpas nicht - er bereitete dem traurigen Spiel ein bitteres Ende. Thomas, Werners unglücklicher Partner, konnte sich eine kleine Ärgernisader am Hals nicht verdrücken, verhielt sich aber recht fair (er drohte Werner also keine Schläge an, was ja in Horst, naja...). Siggi konnte sich ob dieses unerwarteten Punktgewinns nur herzlich freuen und war von da an für diesem Abend nicht mehr zu schlagen (Früher Wurm entgeht nicht dem Vogel, oder hieß das etwa anders herum? Is ja auch egal...). Es gab natürlich auch schöne Spiele mit gelegentlich eingestreuten REs, KONTRAs, NOT-REs  (NOT-KONTRA war nicht zu vernehmen, so im Nachhinein betrachtet) - sogar Theo ließ sich ganz zu Anfang ein leicht dynamisches RE entlocken. In einer langen Käsepause wurde wieder einmal kein gutes Haar an der aktuellen politischen Lage gelassen und nach dem Ende der Spiele durften wir Werners fast fertigen Partykeller besichtigen (is' echt gut geworden, Werner). Am 1. Mai dürfen die Maiwanderer dann das fertige Produkt bestaunen.

27.02.04 (bei Manne) :  Das unerwartete Schneechaos prägte an diesem Abend das Spiel der NOT-RE-Gemeinschaft. Jeder Geber nutzte die Spielpause zu drei möglichen Tätigkeiten: Toilettengang (das Bier wollte wieder raus), Käseknabbern (irgend ein Loch im Magen musste gestopft werden) und Schneeschauen (aus der Kellertür; der Schnee türmte sich langsam aber sicher auf Mannes Treppenaufgang). Zwischen den Pausen wurde natürlich gespielt, unerwartet für alle startete Theo mit einer gekonnten RE-Ansage.  In der Folge erlebten alle die Höhen und Tiefen der Kartenklopperei. Manne konnte aber seinen Heimvorteil ausspielen und zahlte am Ende den geringsten Beitrag für unseren Soester Ausflug (oder wohin er sonst auch gehen mag...). Thomas verabschiedete sich am frühen Morgen als erster von uns und verzichtete somit auf den Genuss eines interessant schmeckenden Schnapses aus Mannes Regalecke, einem 38er aus einem unserer zukünftigen östlichen EG-Bruderländern. Nach einer kurzen Küchenbesichtigung entließ Manne dann den Rest der Mannschaft in die schneegetränkte Nacht. Werner und Siggi erkannten die einmalige Chance und bombardierten Manne mit einigen liebgemeinten, pudelweißweichen Schneebällen. Verhindern konnte der Hausherr nicht, dass viele dieser Bälle auch im Hausflur landeten und somit die Gefahr einer leichten Überschwemmung heraufbeschworen. Doriene schlief glücklicherweise schon (genau wissen's wir nicht...) und Manne blockerte nach dem Schließen der Haustür bis in die frühen Morgenstunden hinein die Fliesen, um die Wasserpfützen zwischen Mänteln und Regenschirmen sowie Gästeklo und Küche vergessen zu machen (und wenn er nicht...)

23.01.04 (bei Siggi) :  Schon wieder ein Spielabend mit nur vier Leuten! Das war echt hart. Dieses Mal hatte es Werner erwischt: Die Gallenblase. Schlug ihm der letzte Kartenabend so auf den Magen? So viel Geld musste er doch gar nicht einzahlen.... 
Spielerisch gestalteten sich die Spielverläufe an diesem Abend arg durchwachsen. Siggi erwischte einen rabenschwarzen Tag und - verlor, eigentlich,  fast alles. Trotz all dieser widrigen Umstände verlebten wir einen lustigen Abend, bei Brinkhoff's Nr. 1, Kartoffelbrot, etwas zu Kauen und einer Menge besch... ...eidener Blätter. Ach halt, es gab sogar einige "Schwarz"-Spiele! So schlecht also... faszinierend! Ab und an prosteten wir Werner zu (im Gedanken natürlich, denn eigentlich hatte er ja nichts davon. Und überhaupt, Werner war lichtjahreweit von einem Bier entfernt. Der Arme!). In der Hoffnung auf einen vollständigen nächsten Kartenabend wankten, äh, gingen wir fröhlich auseinander. So isses...

20.12.03 (bei Theo) :  An diesem Abend erschienen wir wieder vollzählig. Manne trat sein Spiel glücklicherweise gut genesen an (bis auf ein paar unbedeutende Huster, die noch auf seinen unschönen Keuchhusten hindeuteten).  Nach der einleitenden Beurteilung (oder Verurteilung) der allgemeinen politischen Lage in diesem unserem Lande konnten wir uns voll konzentriert auf jenes Terrain wagen,  welches wir bis in die Fingerspitzen hinein beherrschen: Unserem Doppelkopfspiel! Theo legte sofort los und konnte eine halbe Seite lang rein gar nichts gewinnen (später aber auch kaum etwas).  Thomas spielte an diesem Abend ein sehr gutes Blatt und er behauptete sich (für ihn erfreulicherweise) vor Siggi. Manne spielte alle an die Wand und verwies uns auf die Plätze.  Werner freute sich über eine gute Spieleinnahme (besonders durch ihn selber und Theo erspielt...)  Siggis Antrag, unseren Club auf Doppelkopfclub NOT-RE 01 zu taufen, wurde einstimmig angenommen. Werner wies auf seine Email an Theo hin, in der er höflich kritisierte, dass kurz nach Siggis Antrag beim letzten Spieleabend ohne Beschluss im Impressum unserer Hompepage eine entsprechende Änderung durchgeführt worden war (böser Theo!). Theo konterte, dass er das Impressum schon vor langer Zeit entsprechend geschrieben habe - praktisch in vorauseilender Weitsicht, oder so..., also eher aus Versehen.
Weiterhin wurde angedacht an einem Doppelkopfturnier teilzunehmen. Trotz zahlreicher Vorbehalte, dass wir vielleicht zu stark (oder zu lustig?) für unsere Gegner sein könnten, war der Wunsch da, an einem solchen Event teilnehmen zu dürfen. Nach dem bisherigen durchschnittlichen Handicap unserer Spieler ist als realistiches Datum das Jahr 2035 zu nennen. Wir haben also noch reichlich Zeit zum Üben. Vielleicht klappt es ja auch schon in 2005! Die Antwort darauf kennt nur der Wind...

14.11.03 (bei Siggi) :  Leider musste sich Manne krankheitsbedingt abmelden. So durften wir ohne die geliebten "Aussetzer" durchspielen. Werner konnte sich am Ende des Abends (zu Beginn des Morgens) über eine stattliche Einnahme freuen. Thomas illegales Not-Re geht in die Geschichte unseres Clubs ein. Theo wird beim Deutschen Doppelkopf-Verband für nähere Informationen zu diesem Thema nachfragen. Siggi stellte den Antrag, unseren Club umzubenennen. Er hätte gerne das Gründungsjahr mit im Namen genannt (Doppelkopf 01 NOT-RE, oder ähnlich). Werner zog sofort Parallelen zu Thomas Lieblingsverein. Eine weitere Diskussion wurde vertagt, da Manne nicht anwesend war. 
Ansonsten ist uns dieser Abend wieder gut gelungen, die Karten wurden in der Regel sicher geführt (bis auf zweimal, bei denen Theo ein wenig falsch bediente, und die Spiele dadurch kippte...). 
Einstimmiges Lob erhielt übrigens Riekes Kartoffelbrot (Werner befürchtete zwar, dass er irgendwann auf Kartoffelschalen beißen würde, ähem...). Na - und Siggis magengesunder Kräuterschnaps aus Hemer sorgte für ordentliche Spülung nach den Bort-Käse-Happen!